Augusta: Langer und Kaymer im Mittelfeld | Sport | DW | 08.04.2018
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Golf

Augusta: Langer und Kaymer im Mittelfeld

Beim US Masters können Bernhard Langer und Martin Kaymer nicht mit Top-Leistungen auf sich aufmerksam machen. Golf-Superstar Tiger Woods kann die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Den Sieg machen andere unter sich aus.

Golf-Altmeister Bernhard Langer und die deutsche Nummer eins Martin Kaymer haben beim 82. US Masters in Augusta, wie auch US-Superstar Tiger Woods, keine Chance mehr auf eine Topplatzierung. An der Spitze kommt es am Schlusstag zum Showdown zwischen dem weiter führenden US-Profi Patrick Reed und dem Nordiren Rory McIlroy, der damit beste Chancen hat, als sechster Golfer den Karriere-Grand-Slam perfekt zu machen.

Der zweimalige Masters-Champion Langer blieb am Samstag mit einer 71 erstmals beim laufenden Turnier unter Par und verbesserte sich mit 219 Schlägen auf den 36. Platz. Von den Top 10 ist der 60-Jährige allerdings acht Schläge entfernt. "Ich habe richtig gut gespielt, aber ein paar Chancen nicht genutzt", sagte Langer.

Noch keine Runde unter Platzstandard glückten dagegen Tiger Woods, der mit 220 Schlägen 40. ist, und Martin Kaymer, der als 43. noch einen Schlag mehr auf dem Konto hat. Auch der zweimalige Major-Sieger Kaymer war nach seiner zweiten 74er-Runde zufrieden: "Ich habe eigentlich gut gespielt." Der 33-Jährige haderte aber mit drei kurzen Puts, die nicht fielen.

Spannendes Duell an der Spitze

Patrick Reed im Porträt (Foto: picture-alliance/Zumapress/C. Compton)

Patrick Reed: Kann er die Führung bis zum Schluss verteidigen?

Ganz oben auf dem Leaderboard verteidigte Patrick Reed seine Führung mit einer 67 erfolgreich. Mit insgesamt 202 Schlägen geht der 27-jährige US-Amerikaner mit drei Schlägen Vorsprung auf seinen Flightpartner Rory McIlroy auf die letzte Runde. Nach Platz zwei im vergangenen Jahr bei der US PGA Championship soll es für Reed in der "Kathedrale des Golf" mit dem ersten Major-Triumph klappen.

Das will Rory McIlroy natürlich verhindern. Der 28-Jährige aus dem kleinen Örtchen Holywood nahe der nordirischen Hauptstadt Belfast glänzte am Samstag mit 65 Schlägen nach fünf Birdies und einem Eagle an Loch acht. "Das war ein großartiger Tag, ich habe heute mein Glück heute allerdings auch etwas strapaziert", sagte McIlroy.

Mit einem Erfolg beim ersten Major des Jahres würde sich "Roars" in einem Kreis von bislang nur fünf Spielern einreihen, denen Erfolge bei allen vier Grand Slams gelungen waren: Jack Nicklaus, Tiger Woods, Ben Hogan, Gene Sarazen (alle USA) und Gary Player (Südafrika).

ck/mrl (sid)

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