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Albanerparteien in Montenegro distanzieren sich von Petition für Regionalisierung

30. Januar 2004

– Demokratische Liga Montenegros will vorrangig Gemeindestatus für Tuz erreichen

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Pristina, 27.1.2004, KOSOVA LIVE, alban.

Die Vertreter der Nichtregierungsorganisation Unitas, die eine Petition für eine Regionalisierung in Malesi in Gang gesetzt haben, haben erklärt, sie würden diese Aktivität auch auf andere Teile Montenegros mit einer mehrheitlich albanischen Bevölkerung ausdehnen. Nach Angaben von Nikolle Gegaj, einem Abgeordneten von Milo Djukanovics Partei (Demokratische Partei der Sozialisten – MD) im föderalen Parlament, haben die Albaner ein gutes Leben im vereinigten Montenegro. "Wenn jeder die Regionalisierung verlangte, dann würde die Republik zerfallen", erklärte Gegaj.

Die Opposition und die Regierung in Montenegro haben den Verdacht geäußert, dass die albanischen Parteien in Montenegro in diese Aktivität verwickelt sind. In diesem Zusammenhang erklärten Vertreter der albanischen Parteien heute (27.1.) gegenüber KOSOVA LIVE, sie hätten nichts zu tun mit der Petition über eine Regionalisierung in den albanisch bewohnten Gebieten in Montenegro, darunter Ulqin, (serb. Ulcinj – MD) Kraje (serb. Kraja - MD), Malesi, Plave (Plav - MD) und Gusi (Gusinje – MD).

Der Vorsitzende der UDSh (Demokratische Union der Albaner – MD), Ferhat Dinosha, erklärte, das Sammeln von Unterschriften für die Regionalisierung Montenegros habe nichts mit seiner Partei zu tun. "Soweit ich weiß, hat dieses Projekt nichts zu tun mit irgend einer der albanischen Parteien in Montenegro. Ich denke, dem sollte keine Bedeutung beigemessen werden und es sollte nicht die Aufmerksamkeit der weiteren Öffentlichkeit auf sich ziehen", erklärte Dinosha.

Der Vorsitzende der LDMZ (Demokratische Liga Montenegros – MD) Mehmet Bardhi, der auch Abgeordneter im montenegrinischen Parlament ist, weiß ebenfalls nicht, wer diese Petition organisiert hat. "Priorität für die LDMZ ist die Bildung der Kommune Tuz. Es hat in der Tat oberste Priorität, dass der Status der Albaner und anderer Bürger in Malesi verbessert wird. Wir wollen, dass Tuz eine eigenständige Kommune wird, nicht eine Kommune als Teil der Union der Kommunen von Podgorica. (MK)