Acht mutmaßliche IS-Mitglieder hingerichtet | Aktuell Asien | DW | 07.07.2018
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Terrorismus

Acht mutmaßliche IS-Mitglieder hingerichtet

Mitte Mai hatte ein iranisches Gericht acht mutmaßliche Mitglieder der IS-Terrormiliz zum Tode verurteilt. Sie sollen Angriffe auf das Parlament und auf ein Mausoleum unterstützt haben.

Im Iran sind acht mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) im Zusammenhang mit den Anschlägen in Teheran vor einem Jahr hingerichtet worden. Sie hätten die fünf Attentäter finanziell unterstützt und mit Waffen versorgt, meldete die justiznahe Nachrichtenagentur Misan Online.

Die bereits im Mai ergangenen Todesurteile wurden der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge am Samstag vollstreckt. Der Prozess gegen insgesamt 26 Angeklagte hatte Ende April begonnen. Die Verfahren gegen die verbliebenen Angeklagten werden laut Misan Online fortgesetzt.

Im Juni 2017 hatten fünf Attentäter das Parlament im Stadtzentrum und das Mausoleum von Ajatollah Ruhollah Chomeini südlich von Teheran gestürmt. Sie töteten 17 Menschen, fast 40 erlitten Verletztungen. Die von Sicherheitskräften getöteten fünf Attentäter wurden als iranische IS-Mitglieder identifiziert, nachdem sich die sunnitische Extremistengruppe unmittelbar nach dem Anschlag zu der Tat bekannt hatte.

Anhänger des sunnitischen IS sehen im schiitischen Iran einen ihrer Erzfeinde.

pg/mak (dpa, afp)