15 Tote bei Doppelanschlag in Somalia | Aktuell Afrika | DW | 21.08.2016
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Aktuell Afrika

15 Tote bei Doppelanschlag in Somalia

Tatort ist Galkayo unweit der Grenze zu Äthiopien. Die Al-Shabaab-Miliz bekannte sich bereits zu den Selbstmordattentaten. Sie bleibt von dem Wahn besessen, einen islamistischen Staat in Somalia schaffen zu wollen.

Zunächst explodierte in der somalischen Stadt ein Lastwagen, anschließend ein Kleinbus, wie ein Augenzeuge schilderte. Die islamistische Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu den Anschlägen und sprach von "mindestens 30 Toten".

Galkayo liegt rund 700 Kilometer nordöstlich von Mogadischu im halbautonomen Gebiet Puntland. Im März übernahm Al-Shabaab die Verantwortung für einen Anschlag auf ein Hotel in Galkayo, bei dem sechs Menschen getötet wurden. Die Miliz ist mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden. Sie kämpft in Somalia seit Jahren mit Gewalt für einen islamischen Staat.

Die islamistischen Rebellen wurden zwar vor fünf Jahren durch die Regierungstruppen und die 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union (AU) aus Mogadischu vertrieben. Sie kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen. Außerdem verübten sie mehrfach Anschläge in Kenia.

sti/hf (afp, ap, dpa)