Zwei Tote nach Schüssen an US-Universität | Aktuell Amerika | DW | 01.05.2019
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Waffengewalt

Zwei Tote nach Schüssen an US-Universität

Auf dem Campus einer Universität im US-Bundesstaat North Carolina hat ein Mann mindestens zwei Menschen getötet. Vier weitere Personen wurden verletzt. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest.

Nach dem Vorfall auf dem Gelände der University of North Carolina in Charlotte befinden sich drei der vier Verletzten in kritischem Zustand, wie die Polizei bei einer Pressekonferenz am Dienstagabend (Ortszeit) mitteilte. Der Verdächtige sei entwaffnet und festgenommen worden. Man gehe von einem Einzeltäter aus. Auf Twitter gab die Polizei den Namen und das Geburtsdatum des mutmaßlichen Schützen bekannt. Demnach handelt es sich um einen 22-Jährigen. Die näheren Hintergründe und das Motiv sind bislang unklar.

Der lokale Sender WCNC hatte zuvor berichtet, der Verdächtige sei ein Geschichtsstudent, der die Hochschule zu Beginn des Semesters verlassen habe. Die beiden Todesopfer seien Männer. Die Tat ereignete sich dem Bericht zufolge, kurz nachdem Studenten eine Präsentation gegeben hatten.

"Rennt, versteckt euch, kämpft"

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen 16.40 Uhr über die Schüsse informiert, der Campus daraufhin abgeriegelt. "Rennt, versteckt euch, kämpft. Bringt euch sofort in Sicherheit", twitterte die Universität. Aufnahmen zeigten, wie Studenten mit erhobenen Armen im Freien standen. Der örtliche Polizeichef, Jeff Baker, sagte, ein Polizist habe den mutmaßlichen Täter gestellt. Das schnelle Vorgehen der Sicherheitskräfte habe Leben gerettet.

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Columbine: Das Trauma wirkt bis heute nach

Die Bürgermeisterin von Charlotte, Vi Lyles, äußerte sich "schockiert" über den Vorfall und sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.

In den USA fallen an Schulen und Hochschulen immer wieder Schüsse. Bemühungen für schärfere Waffengesetze laufen aufgrund des Widerstands der Republikaner seit Jahren ins Leere.

hk/bor (dpa, afp, rtr)

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