Zwei Tote bei schweren Unwettern in Frankreich | Aktuell Europa | DW | 15.12.2019
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Sturmtief

Zwei Tote bei schweren Unwettern in Frankreich

Immer noch wüten schwere Unwetter über dem Süden Frankreichs. Wassermassen vor seinem Haus rissen einen Rentner mit, als er seine Post holen wollte. Ein anderer fuhr mit seinem Auto gegen einen umgestürzten Baum.

Sturmböen und Überschwemmungen haben in Südfrankreich auch weiterhin zu schweren Stromausfällen geführt. Vorübergehend waren 40.000 Haushalte ohne Strom, wie der Energieversorger Enedis mitteilte. Am Abend seien noch 25.000 Haushalte betroffen gewesen. In insgesamt elf Départements des Landes galt weiterhin die zweithöchste Unwetterwarnstufe Orange.

Die heftigen Sturmböen hatten den Südwesten Frankreichs bereits am Freitag erreicht. Teilweise wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 142 Kilometern pro Stunde gemessen - die höchsten seit 20 Jahren.

Frankreich Unwetter (picture-alliance/AP Photo/B. Edme)

Autos unter umgestürzten Bäumen im Südwesten Frankreichs

Zwei Menschen kamen durch das Unwetter bislang ums Leben. Ein 70-Jähriger verunglückte am Freitag im französischen Baskenland, als er mit seinem Auto gegen einen auf die Landstraße gestürzten Baum fuhr. 

Am Samstag fanden die Rettungskräfte in Espiens im Südwesten des Landes die Leiche eines 76-Jährigen. Der Rentner war am Vorabend von den Wassermassen vor seinem Haus mitgerissen worden, als er seinen Briefkasten leeren wollte. Fünf weitere Menschen wurden schwer verletzt, als Bäume auf ihre Autos stürzten. 

nob/ml (dpa, afp)