Zehn Tote bei Brückeneinsturz in Kolumbien | Aktuell Amerika | DW | 16.01.2018
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Südamerika

Zehn Tote bei Brückeneinsturz in Kolumbien

Die eine Hälfte der Straßenbrücke, die von März an die Hauptstadt Bogota mit der Provinz Meta verbinden sollte, ist aus bisher ungeklärten Gründen zusammengebrochen. Mehrere Arbeiter stürzen mit in die Tiefe.

Das große Brückenbauwerk sollte schon bald in Nutzung gehen. Die beiden Teilstücke der Chirajara-Schrägseilbrücke, die sich von beiden Seiten über das tiefeingeschnittene Tal schieben, waren fast bis zur Mitte, wo sie sich treffen sollten, fertiggestellt. Jetzt aber ist ein rund 280 Meter langes Teilstück der Stahl- und Betonkonstruktionin in die Tiefe gestürzt und mit den Brückenbauteilen mehrere Bauarbeiter. Nach Informationen des Katastrophenschutzes befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks mindestens 20 Arbeiter auf der Brücke. Zehn von ihnen kamen den Angaben zufolge ums Leben, acht wurden schwer verletzt. Zwei weitere werden vermisst.

Kolumbien Brücke eingestürzt zwischen Villavicencio und Bogota (picture-alliance/dpa/Ministerio de Transporte/colprensa)

Die im Bau befindliche Brücke auf einer undatierten Aufnahme

Die an Stahlseilen befestigte Autobrücke, rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogotá, sollte auf einer Gesamtlänge von 446 Metern das Tal überqueren. Die Verbindung zwischen der Provinz Cundinamarca, in der Bogotá liegt, und Villavicenio, der Hauptstadt der Provinz Meta, sollte damit deutlich kürzer und komfortabler werden.

qu/haz (dpa, rtre)