Zahlreiche Tote nach Erdbeben in Pakistan | Aktuell Asien | DW | 25.09.2019
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Südasien

Zahlreiche Tote nach Erdbeben in Pakistan

Nach dem starken Erdbeben in Pakistan ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Viele Verletzte schweben in Lebensgefahr. Die Rettungsarbeiten werden durch starken Regen behindert.

Zerstörungen in dem Dorf Sahang Kikri nahe Mirpur

Zerstörungen in dem Dorf Sahang Kikri nahe Mirpur

Das Erdbeben im Osten Pakistans hat mindestens 32 Menschenleben gefordert. 30 Menschen kamen im nordöstlichen Bezirk Mirpur der Region Kaschmir ums Leben, zwei in der östlichen Provinz Punjab, sagten Vertreter örtlicher Behörden. Außerdem seien mindestens 478 Menschen verletzt worden, der Großteil im Bezirk Mirpur. 150 von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Inzwischen sind umfangreiche Rettungsarbeiten angelaufen. Behördenvertreter in Mirpur sagten, sie vermuteten weiter in Schutt eingeschlossene Menschen. Allerdings würden die Rettungsarbeiten durch schwere Schäden an Straßen und nun auch durch starken Regen behindert. Die Regenfälle sollen Prognosen zufolge auch in den nächsten vier Tagen weiter anhalten.

Eine aufgerissene Straße in dem Ort Jatta nahe Mirpur

Eine aufgerissene Straße in dem Ort Jatta nahe Mirpur

Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde sind mindestens 450 Häuser beschädigt worden. Zerstörte Straßen sollten für leichten Verkehr bald wiedereröffnet werden.

Das Erdbeben hatte am Dienstag vor allem Pakistan erschüttert, es war aber auch in den Nachbarländern Afghanistan und Indien zu spüren. Aus diesen Ländern gab es keine Berichte über Schäden oder Verletzte. Pakistanischen Behörden zufolge hatte das Beben eine Stärke von 5,8. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 5,2 an. Das Zentrum des Bebens lag laut der pakistanischen Meteorologiestelle in der Stadt Jhelum nahe der Hauptstadt Islamabad. 

Erdbeben sind in der Region häufig. Im Oktober 2015 wurden bei einem Beben der Stärke 7,5 mehr als 400 Menschen getötet. Mehrere Tausend Menschen in Afghanistan, Pakistan und Indien wurden obdachlos.

stu/ww (dpa, afp, ap)

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