Young Global Leaders | Global 3000 - Das Globalisierungsmagazin | DW | 26.01.2009
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Global 3000

Young Global Leaders

Sie sind jung und engagieren sich für eine bessere Welt. Jedes Jahr ernennt das Weltwirtschaftsforum bis zu 300 außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur als Young Global Leaders.

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Global 3000 hat 11 der innovativen Denker und Macher interviewt. Neben dem Klimawandel geht es um die Themen Armut, Energie, Welternährungskrise und Führungsstil. In unserer fünf-teiligen Serie stellen wir sie vor.

www.younggloballeaders.org

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1. Folge: Armut


29.12.208 DW-TV GLOBAL 3000 Young Global Leaders Armut Tarazi

Armut - John Hope Bryant weiss, was das bedeutet. Er wuchs in einem Armen-Viertel in Los Angeles auf und war als 18-jähriger sogar einige Monate obdachlos. Heute ist Bryant einer der unermüdlichsten Kämpfer gegen Armut in den USA. Seine Organisation "Operation Hope" will weltweit seine Ideen verbreiten, von Hoffnung, Selbstwertgefühl und Würde.


05.01.2008 DW-TV Global 3000 YGL Maasdorp

Michael Tarazi ist Politikberater bei der Consultative Group to Assist the Poor. Diese bei der Weltbank angesiedelte Organisation ist eine Art Think Tank gegen Armut. Tarazis setzt zur Armutsbekämpfung vor allem auf Technologie. Er sucht nach Wegen, dass auch Menschen, die wenig verdienen, leichter und billiger Zugang zum Finanzsystem bekommen.

2. Folge: Hunger

29.12.208 DW-TV GLOBAL 3000 Young Global Leaders Armut Bryant

Die Nahrungsmittelkrise sei eine der größten Herausforderungen aller Zeiten, sagt Leslie Maasdorp, Finanzexperte von der britischen Barclays Capital in Südafrika. Die wachsende Nachfrage sei einer der wesentlichen Gründe für den Hunger in vielen Ländern. Da man diese aber nicht beeinflussen könne, müsse man beim Angebot ansetzen. Deshalb fordert Maasdorp ein gemeinsames Engagement aller Länder zur nachhaltigen Steigerung der Produktion.

05.01.2008 DW-TV Global 3000 YGL Beck

Christophe Beck arbeitete mehr als zehn Jahre für den Lebensmittelkonzern Nestlé, bevor er zu Ecolab in die USA ging. Die Lebensmittelkrise, sagt Beck, sei eigentlich eine schlechte Folge einer guten Entwicklung der Globalisierung. Schließlich sei es etwas Positives, dass immer mehr Menschen sich mehr Essen leisten können.

3. Folge: Die Energie der Zukunft

12.01.2009 DW-TV Global 3000 YGL Sala

Joseph Sigelman ist CEO von Petro Tiger, einer Servicefirma für Ölfirmen. Petro Tiger sorgt sozusagen dafür, dass die Ölquellen wie geschmiert sprudeln können. Er ist ein Verfechter der Atomenergie.

12.01.2009 DW-TV Global 3000 YGL Sigelmann

Enric Sala ist Meereswissenschaftler und leitet bei National Geographic ein Projekt zum globalen Schutz der Meere. Er glaubt, dass die Energie der Sonne und die Kraft des Windes und der Gezeiten künftig all unsere Energieprobleme lösen wird.

4. Folge: Klima

19.01.2009 dw-tv global 3000 ygl klima

Nancy Lublin aus den USA sagt: Niemand muss verzweifeln, sich hilflos fühlen, wenn er zum Beispiel an den Klimawandel denkt. Man muss auch nicht warten, bis man so berühmt ist wie Bono oder so reich wie Bill Gates, um etwas zu verändern. Auch Jugendliche können etwas bewegen. Nancy Lublin ist Chefin von ‚Do Something‘, einer Internet-Action-Plattform für Jugendliche. Inzwischen erreicht ‚Do Something‘ ein Drittel der amerikanischen Kids. Dort bekommen die Jugendlichen auch Tipps für den Klima-Check ihrer Schule.

19.01.2009 dw-tv global 3000 ygl klima 2

Als sie zwölf Jahre alt war, hat Kate Hampton aus Großbritannien zum ersten Mal vom Ozonloch gehört. Seitdem hat sie das Thema Klimawandel nicht mehr losgelassen. Inzwischen arbeitet sie für Climate Change Capital, eine Investmentfirma, die spezialisiert ist auf Geldanlagen in klimafreundliche Firmen, Projekte und Technologien. Im Moment verwaltet die Firma 1,5 Milliarden Dollar. Hampton ist überzeugt davon, dass die Summe wachsen wird, je mehr Investoren davon überzeugt werden können, dass den Klimatechnologien die Zukunft gehört.

5. Folge: Leadership

26.01.2009 DW-TV Global 3000 YGL Leader 01

Geht es nach Mabel van Oranje, sollten ältere Menschen in unserer Welt wieder mehr zu sagen haben. Die Idee stammt aus Afrika. Dort gibt es in traditionellen Dörfern ‚Elders‘, die sich um das Wohlergehen der Gemeinschaft kümmern. Sie sind wirklich unabhängig. Solche Führungspersönlichkeiten, so die Idee der Organisation, der van Oranje vorsteht, braucht unsere globalisierte Welt. Darunter sind Nelson Mandela, Jimmy Carter oder Desmond Tutu.

26.01.2009 DW-TV Global 3000 YGL Leader 02

Für Feng Jun aus China hat Führung viel mit Harmonie zu tun. Wenn jeder in einer Wertschöpfungskette zufrieden ist, schafft das Mehrwert, so sagt er. Feng Jun ist Self-Made-Millionär. Er hat mit ein paar Dollar ein Unternehmen gestartet, daß inzwischen Chinas Top-Elektronikmarke ist. Aigu.

26.01.2009 DW-TV Global 3000 YGL Leader 03

Michael Krause hat eine führende Finanzposition in der Logistik-Sparte der Deutschen Post. Der Deutsche machte als Schüler seine ersten Erfahrungen mit dem Thema ‚Leadership‘. Immer wieder, so stellte er fest, wollten viele Schüler etwas bewegen, aber keiner wollte die Verantwortung dafür übernehmen. Damals wurde er Schulsprecher. Heute ist er ein gefragter Manager. Bei einem Wettbewerb wurde er unter 19.000 Konkurrenten zum ‚Ceo of the Future‘ gewählt.

Audio und Video zum Thema