Wilder behält WM-Titel im Boxen | Sport-News | DW | 02.12.2018
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WBC-Champion

Wilder behält WM-Titel im Boxen

Deontay Wilder hat seinen Weltmeistertitel im Schwergewichtsboxen verteidigt. Der 33 Jahre alte Amerikaner trennte sich vom Briten Tyson Fury unentschieden und behält damit den Gürtel des World Boxing Council (WBC).

Wilder bleibt damit auch im 41. Profikampf unbesiegt. Leicht war das aber nicht: Bei dem am Samstagnacht in Los Angeles ausgetragenen Kampf musste er über alle Runden gehen, eine für ihn ungewohnte Situation. 39 Kämpfe zuvor hatte er vorzeitig gewonnen.

Fury geht zweimal zu Boden

Ex-Weltmeister Fury bleibt in 28 Profikämpfen ebenfalls unbesiegt. In einem weitgehend unspektakulären Kampf teilte Wilder die härteren Schläge aus. Dadurch konnte er seinen 2,06 Meter großen und 116,3 Kilogramm schweren Rivalen zweimal am Boden. Sowohl in der neunten als auch in der zwölften Runde musste Fury angezählt werden.

Box-WM Schwergewicht Tyson Fury gegen Deontay Wilder (Action Images via Reuters/A. Couldridge)

Am Ende gab es ein Unentschieden, Fury musste aber zweimal angezählt werden

Für Fury war es der Versuch, zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltmeister zu werden. Vor drei Jahren hatte er Superstar Wladimir Klitschko besiegt und dem Ukrainer die Titel der Verbände IBF, WBO und WBA entrissen. Danach sorgte Fury aber mit zahlreichen Eskapaden für Schlagzeilen. Er wurde wegen Drogenmissbrauchs und Dopings für zwei Jahre gesperrt und musste die WM-Gürtel abgeben.

haz/rb (dpa, sid, rtr)