Weltweit millionenfacher Lehrermangel | Aktuell Welt | DW | 04.10.2019
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Bildungspolitik

Weltweit millionenfacher Lehrermangel

Nicht nur in Deutschland herrscht ein Mangel an ausgebildeten Lehrkräften. Nach Angaben der Deutschen UNESCO-Kommission fehlen weltweit bis 2030 fast 69 Millionen Pädagogen. Am größten sei der Bedarf in Subsahara-Afrika.

AFrika Unterricht in der Dorfschule, Dorf Kawaza, Ostprovinz, Sambia (picture-alliance/imageBROKER/White Star/M. Gumm)

Schulklasse in Sambia

In rund 70 Prozent der dortigen Staaten gebe es akute Personalengpässe, erklärte die Organisation im Vorfeld des Weltlehrertages am 5. Oktober. Mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda im Jahr 2015 hatte sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, bis 2030 für alle Menschen chancengerechte und hochwertige Bildung sicherzustellen. Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieses Ziels und gibt einen jährlichen Weltbildungsbericht heraus. Der Weltlehrertag wurde 1994 von der UNESCO ins Leben gerufen.

Auch Deutschland müsse nachbessern. Die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Maria Böhmer, forderte die Bundesländer auf, dringend in die Ausbildung und Qualifizierung von Lehrern zu investieren. "Der Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften in Deutschland ist enorm", betonte sie.

Maria Böhmer (picture-alliance/dpa/U. Zucchi)

Maria Böhmer, Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission

Nach aktuellen Schätzungen der Bertelsmann-Stiftung könnten bis 2025 alleine an den Grundschulen mehr als 26.000 Lehrerinnen und Lehrer fehlen. Nach aktuellen Schätzungen der Stiftung wird die Zahl der Grundschüler in Deutschland bis 2025 auf 3,2 Millionen steigen.

cgn/gri (dpa, epd, kna)

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