Weltfrauentag: 10 Frauen, die die Welt veränderten | Kultur | DW | 08.03.2017
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Kultur

Weltfrauentag: 10 Frauen, die die Welt veränderten

Sie haben die Radioaktivität entdeckt, für Wahlrecht gestritten und sich den Taliban entgegengestellt. Der Weltfrauentag ist für uns Anlass, Frauen vorzustellen, die vor nichts zurückschreckten. Nicht einmal dem Tod.

Die deutsche Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857-1933) war eine der wichtigsten Befürworterinnen eines Frauentages. Sie setzte sich für einen Acht-Stunden-Arbeitstag, das Wahl- und Stimmrecht, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, ausreichenden Mutter- und Kinderschutz und für die Gleichstellung der Frau im Arbeitsschutzgesetz ein. Der erste Internationale Frauentag, an dem sich Millionen von Frauen beteiligten, fand am 19. März 1911 in Deutschland, Dänemark, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Seit 1921 wurde der Tag auf den 8. März festgelegt und sollte damit an den Streik der Arbeiterinnen in einer Textilfabrik in Petersburg während der russischen Revolution 1917 erinnern.

Weltfrauentag in den Wirren der Kriege

Nach dem Ersten Weltkrieg durften die Frauen 1919 zum ersten Mal bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung an die Urnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 82,3 Prozent. Im Nationalsozialismus (1933-1945) wurde durch das Verbot der sozialistischen Parteien kein Frauentag mehr zelebriert. Er wurde 1932 durch den Muttertag ersetzt.

Erst in den 1980er-Jahren gewann der Frauentag wieder größere Bedeutung in Westdeutschland. In der DDR dagegen war der Frauentag schon immer ein wichtiger Tag im gesellschaftlichen Leben. Heute gibt es in vielen Städten weltweit zum 8. März Veranstaltungen, die sich aktuellen Frauen- und Menschenrechtsfragen widmen.

so/ bb

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