Welcher Erstligist fliegt raus? | Fußball | DW | 24.09.2013
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Fußball

Welcher Erstligist fliegt raus?

Die Favoritenrollen in der zweiten Runde des DFB-Pokals sind klar verteilt. Dabei hat der FC Schalke die vermeintlich leichteste Aufgabe. Aber Vorsicht: Nicht alle zwölf Bundesligisten können eine Runde weiter kommen.

Für die Klubs aus den unteren Ligen ist es das vermeintliche Spiel des Jahres, für die Bundesligisten eine anstrengende Pflichtaufgabe. "Wir befinden uns in der kürzesten Fußball-Woche, die es für uns gibt", sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp vor der 2. Runde des DFB-Pokals mit Verweis auf die dritte Partie des BVB innerhalb von nur sieben Tagen. Der derzeitige Tabellenführer der Bundesliga muss an diesem Dienstag (19:00 Uhr MESZ) beim Zweitliga-Verein TSV München 1860 ran. "Das wird eine unangenehme Aufgabe", meinte Klopp. "Aber wir nehmen die Favoritenrolle an."

Insgesamt gibt es 16 Ansetzungen, 12 davon mit Bundesliga-Vereinen und davon wiederum zwei mit Erstliga-Duellen. In der einen treffen Bayern München und Hannover 96 am Mittwoch (20:30 Uhr) aufeinander. Die beiden Vereine hatten am vorletzten Spieltag in der Bundesliga bereits gegeneinander gespielt. Der deutsche Rekordmeister hatte mit 2:0 zwar gewonnen, aber nicht überzeugt. Deshalb sagte Hannovers Sportdirektor Dirk Dufner: "Alle Welt rechnet mit einem Sieg der Bayern, aber wir fahren mit breiter Brust nach München."

Neuauflage des Halbfinals

Spielszene Stuttgart gegen Freiburg (Foto: Getty Images)

Trafen letzte Saison im Pokal bereits aufeinander: Freiburg und Stuttgart

Die zweite Partie mit zwei Erstligisten bestreiten der SC Freiburg und der VfB Stuttgart ebenfalls am Mittwoch (20:30 Uhr). Beide Teams waren in der vergangenen Saison im Halbfinale des DFB-Pokals aufeinandergetroffen, damals war Stuttgart der Sieger. Und auch diesmal scheinen die Schwaben im Vorteil zu sein. Denn Freiburg hat in dieser Saison noch kein einziges Bundesligaspiel gewinnen können. Zudem ist das Team die Dreifachbelastung aus Liga, Europa League und Pokal nicht gewohnt. Von Druck will Freiburgs Coach Christian Streich aber trotzdem nichts wissen. "Das ist ein Pokalspiel. Einer gewinnt, einer verliert. Das ist keine Last", erklärte Streich. "Wir können im Moment kein Feuerwerk abbrennen oder alles niederspielen, das ist völlig illusorisch. Wichtig ist, dass die Ordnung gut ist."

Beim Hamburger SV droht das Pokalspiel gegen Zweitliga-Spitzenreiter Greuther Fürth an diesem Dienstag (20:30 Uhr) zur Nebensache zu werden. Denn der Klub hat überraschend noch vor der Partie den Namen des neuen Trainers bekanntgegeben: Es ist Bert van Marwijk. Der ehemalige Nationalcoach der Niederlande wird Interimstrainer Rodolfo Cardoso ablösen, der aber gegen Greuther Fürth auf jeden Fall noch auf der Bank sitzen soll. So viel Wirrwarr vor dem finanziell und sportlich so wichtigen Spiel für den klammen Verein, der in der Tabelle derzeit auf dem Relegationsplatz 16 steht - ob das gut geht?

"Das wird bestimmt eklig"

Spielszene Bielefeld gegen Sandhausen (Foto: dpa)

Unangenehmer Gegner: Zweitligist Bielefeld

Leverkusen hat einen unangenehmen Gegner vor sich: Arminia Bielefeld, Tabellendritter der 2. Liga. "Das wird bestimmt ekelig. Die werden hart zur Sache gehen", vermutet Leverkusens Nationalspieler Lars Bender. "Der Pokal schreibt immer seine eigenen Geschichten. Aber wir wollen nicht Teil einer negativen Geschichte sein." In der vergangenen Saison gab es die Paarung Bielefeld gegen Leverkusen schon einmal, ebenfalls in Runde zwei. Damals tat sich der Bundesligist extrem schwer und setzte sich erst in der Verlängerung mit 3:2 durch.

Mit einem Zweitligisten bekommen es auch der VfL Wolfsburg (VfR Aalen), 1899 Hoffenheim (Energie Cottbus), FSV Mainz (1. FC Köln), Eintracht Frankfurt (VfL Bochum), und Hertha BSC (beim 1. FC Kaiserslautern) zu tun. Lediglich der FC Schalke 04 hat mit dem SV Darmstadt 98 als Gegner einen Drittligisten.


2. Runde des DFB-Pokals im Überblick

24.09.2013, 19:00 Uhr MESZ

Preußen Münster - FC Augsburg

SC Wiedenbrück 2000 - SV Sandhausen

1860 München - Borussia Dortmund

VfL Wolfsburg - VfR Aalen


24.09.2013, 20:30 Uhr MESZ

Arminia Bielefeld - Bayer 04 Leverkusen

Hamburger SV - SpVgg Greuther Fürth

1899 Hoffenheim - Energie Cottbus

1.FSV Mainz 05 - 1. FC Köln


25.09.2013, 19:00 Uhr MESZ

1.FC Saarbrücken - SC Paderborn 07

Eintracht Frankfurt - VfL Bochum

FSV Frankfurt - FC Ingolstadt 04

1.FC Kaiserslautern - Hertha BSC


25.09.2013, 20:30 Uhr MESZ

VfL Osnabrück - 1.FC Union Berlin

SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04

Bayern München - Hannover 96

SC Freiburg - VfB Stuttgart

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