Was damals geschah: Max Planck stirbt | Geschichte | DW | 02.10.2013
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Geschichte

Was damals geschah: Max Planck stirbt

Im Alter von 89 Jahren stirbt der Vater der modernen Physik am 4. Oktober 1947 in Göttingen.

Max Planck, geboren am 23. April 1858 in Kiel, stammte aus einer Familie von Juristen und Geistlichen. Der Physiker, spätere Nobelpreisträger und Vater der Quantentheorie studierte zunächst in München und dann in Berlin. Mit gerade einmal 21 Jahren promovierte er, kehrte nach München zurück und habilitierte dort. 1892 übernahm er den Lehrstuhl für theoretische Physik in Berlin.

Als Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaft befasste sich Max Planck bald mit seinem Spezialgebiet, der Thermodynamik. Von Forschungen über die Thermodynamik ausgehend, leitete der Physiker 1900 das nach ihm benannte "Planck'sche Strahlungsgesetz" her. Die Tragweite der Annahme der Existenz von Energiequanten erkannte er erst später. Von Albert Einstein wurde sie zur Lichtquantenhypothese verallgemeinert. 1918 erhielt Planck den Nobelpreis für Physik.

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"Das Wesen der Wissenschaft" - Max Planck, November 1939.

Während des Nationalsozialismus versuchte Max Planck, der bis 1937 Präsident der Kaiser Wilhelm Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften war, Hitler davon zu überzeugen, dass die Entlassung jüdischer Wissenschaftler und Forscher verheerende Folgen haben würde. Vergeblich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm er erneut das Amt des Präsidenten der Kaiser Wilhelm Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, die später seinen Namen tragen durfte. Er lebte bis zu seinem Tode in Göttingen.

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