Wakeboarden | Archiv | DW | 19.09.2013
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Archiv

Wakeboarden

Im Reisetagebuch schildern die Kandidaten abwechselnd ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Gedanken rund um die Dreharbeiten. Heute berichtet Jonas davon, wie es sich anfühlt, auf einem Wakeboard zu stehen.

Als wir frühmorgens im Hotel aufwachten, hatten wir keine Ahnung, was uns an diesem Tag erwarten würde. Es war ein kalter, feuchter Tag. Draußen etwas zu unternehmen, war nicht gerade unser größter Wunsch. Wir wurden dann zu einem See gebracht, an dem es einen großen Lift gab. In dem Moment hatte ich schon eine Ahnung von der Aufgabe. Es musste irgendetwas mit Wassersport zu tun haben, aber sicher war ich nicht.

Dann bekamen wir die Aufgabe, eine Runde auf dem See auf einem Wakeboard zu schaffen. Ich dachte: “Klasse!” Diese Aufgabe würde mir gut passen, weil ich früher viel Snowboard gefahren bin. Ich war aber ein bisschen nervös. Wir mussten die Aufgabe ja alle drei schaffen. Vor allem machte ich mir um Nasser Sorgen, der sich in den Alpen erkältet hatte. Das Wasser war ziemlich kalt, und der Neoprenanzug hat wenig geholfen. Kristina machte diesen Wassersport auch zum ersten Mal. Diese Aufgabe war deshalb sowohl körperlich als auch psychologisch eine große Herausforderung.

Wir bekamen dann eine kurze Einführung über das Wakeboardfahren und die Sicherheitsmaßnahmen. Wir hatten zwar keine große Angst, aber ein bisschen Nervosität habe ich bei uns allen gespürt.

Ich war als erster an der Reihe, und es war ein tolles Gefühl, den Anfang zu schaffen. Leider habe ich die erste Kurve zu früh begonnen und musste das Seil loslassen. Als ich wieder am Start ankam, hatten Nasser und Kristina beide den Anfang versucht. Leider ohne Erfolg.

Ich versuchte es dann noch einmal, habe die Kurve besser berechnet und schaffte die eine Runde! Ich war sehr zufrieden. Ein Ticket gesichert. Kristina und Nasser versuchten es beide brav weiter, aber es war zu schwierig. Wenigstens hatten wir ein Ticket.

Es war auch beeindruckend, den anderen Wakeboardfahrern zuzugucken. Ihre Sprünge und Tricks waren unglaublich.

Ich selber bin zum ersten Mal Wakeboard gefahren, aber Sport war schon immer sehr wichtig für mich. Seit ich ganz klein war, habe ich in vielen verschiedenen Mannschaften Fußball gespielt. Manchmal ist es auch cool, Sportarten zu machen, die nicht durch einen Verein organisiert werden. Mit 15 habe ich ein Snowboard bekommen und bin jeden Winter damit gefahren. Später habe ich mit einem Freund Squash gespielt. Hinterher bin ich immer ganz erschöpft. In den letzten Jahren bin ich auch viel gewandert, und ich versuche, in der Stadt immer das Fahrrad zu benutzen. Gut für den Körper und für die Umwelt.

Wenn ich keinen Sport mache, habe ich keine Energie und bin ständig ungeduldig. Kajak und Klettern würde ich gerne als nächstes versuchen.

Text: Jonas