Vulkanasche legt Flughafen Bali lahm | Aktuell Asien | DW | 29.06.2018
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Naturgewalten

Vulkanasche legt Flughafen Bali lahm

Wieder sorgt der Vulkan Agung auf der indonesischen Ferieninsel Bali für Ärger bei Zehntausenden Urlaubern. Aschewolken behindern den Flugverkehr, viele Touristen müssen sich auf Reiseverzögerungen einstellen.

Der Asche spuckende Vulkan Agung hat auf Indonesiens Urlaubsinsel Bali den Flugverkehr vorübergehend lahmgelegt. Aus Sicherheitsgründen schlossen die Behörden in der Nacht den internationalen Flughafen in der Inselhauptstadt Denpasar sowie zwei weitere nahegelegene Flugplätze, wie ein Sprecher der Nationalen Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Inzwischen nahm der Airport in Denpasar - etwas früher als angekündigt - den Betrieb wieder auf, die anderen sollen am frühen Abend folgen. Ursprünglich war von insgesamt 446 ausgefallenen Flügen die Rede, darunter auch mehr als 200 internationale Ankünfte und Abflüge. Schon am Donnerstag waren für 8000 Passagiere die Flüge ausgefallen. 

Für Touristen, die schon auf Bali sind, ist der Agung derzeit vermutlich das beliebteste Fotomotiv (Foto: Reuters/J. P. Christo)

Für Touristen, die schon auf Bali sind, ist der Agung derzeit vermutlich das beliebteste Fotomotiv

Der Vulkan Agung, gut 70 Kilometer vom beliebten Ferienort Kuta entfernt, hatte zuvor große Rauch- und Aschewolken ausgestoßen. Sie stiegen bis in 2000 Meter Höhe auf. Beim bisher letzten Ausbruch des Agung waren 1963 fast 1600 Menschen ums Leben gekommen. Im November vergangenen Jahres wurde der Vulkan wieder aktiv. Seitdem hält er die Menschen auf Bali mit kleineren und mittleren Eruptionen in Atem, die befürchtete Katastrophe blieb bislang jedoch aus. Das Gebiet im Umkreis von vier Kilometern rund um den Feuerberg gilt als Gefahrenzone.

Ein Tempel auf Bali in Sichtweite der Naturgewalt (Foto: AFP/Getty Images/S. Tumbelaka)

Ein Tempel auf Bali in Sichtweite der Naturgewalt

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, an der verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander treffen. Dort kommt es besonders oft zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es mehr als 120 aktive Vulkane.

sti/wa/bru (afp, ap, rtr)

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