VfB Stuttgart feuert Trainer Wolf | Sport | DW | 28.01.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Angst vor dem Absturz

VfB Stuttgart feuert Trainer Wolf

Nach sieben Niederlagen in acht Spielen haben beim schwäbischen Bundesligisten die üblichen Mechanismen gegriffen: der VfB trennte sich nach einem "emotionalen Gespräch" von seinem Trainer Hannes Wolf.

"Wir haben nach dem gestrigen Spiel ein sehr intensives, emotionales Gespräch mit Hannes geführt und darin die Situation sehr ausführlich analysiert. Wir sind nach diesem Gespräch gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass die Gefahr, dass wir die Situation in der bestehenden Konstellation nicht mehr gedreht bekommen, zu groß ist, und wir einen neuen Impuls brauchen, um wieder in die Erfolgsspur zu finden", sagte VFB-Sportvorstand Michael Reschke einen Tag nach dem 0:2 gegen den FC Schalke 04.

Unmittelbar nach dem Spiel hatte Reschke noch beteuert, man werde sich mit Wolf auf die Partie am Samstag gegen Wolfsburg vorbereiten. "Mit dem sitzen wir morgen zusammen, und mit dem werden wir uns auch vorbereiten auf Wolfsburg", hatte Reschke gesagt.

Sein erster Job im Profifußball

Für den 36-Jährigen Hannes Wolf war die Stelle in Stuttgart der erste Job im Profifußball. Der ehemalige Jugendtrainer von Borussia Dortmund hatte die Schwaben am 21. September 2016 von Jos Luhukay übernommen und den Verein zurück in die Bundesliga geführt. Stuttgart hat aus den letzten acht Bundesligaspielen aber nur einen Sieg und ein Remis geholt. Nach dem 20. Spieltag steht der Club mit 20 Punkten auf Rang 15 der Bundesliga-Tabelle. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur drei Zähler.

Wer den Bundesliga-Aufsteiger beim anstehenden Auswärtsspiel gegen Wolfsburg nun betreuen und vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga bewahren soll, ist noch offen.

rb/kle (dpa, sid)

Die Redaktion empfiehlt