Vettel verpasst die Pole | Sport | DW | 12.10.2013
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Sport

Vettel verpasst die Pole

Das Red-Bull-Team dominiert das Qualifikationstraining zum Großen Preis von Japan. Doch die Pole Position in Suzuka sichert sich nicht der Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel.

Formel-1-Spitzenreiter Sebastian Vettel hat die Pole Position für den Großen Preis von Japan knapp verpasst. Der Red-Bull-Pilot musste sich im Qualifying in Suzuka seinem Teamkollegen Mark Webber aus Australien geschlagen geben und geht damit vom zweiten Startplatz aus in das vielleicht schon entscheidende Rennen im Kampf um die WM. Ein technischer Defekt am Energie-Rückgewinnungssystem KERS kostete Vettel womöglich die entscheidenden Zehntelsekunden. Webber feierte seine erste Pole Position seit fast genau einem Jahr. Für Vettel war es im 15. Qualifikationsduell der Saison die erste Niederlage gegen seinen Stallrivalen.

Nach zuletzt drei Poles in Folge für den Deutschen endete für ihn eine weitere Serie: Seit 2009 ist er bei seinem Lieblingsrennen in Japan stets vom ersten Platz gestartet. Dennoch sagte Vettel: "Erstmal Gratulation an Mark. Wir hatten ein Problem, aber ich bin kein großer Freund von 'hätte, wäre, wenn'. So ist es jetzt eben. Der zweite Platz ist sehr gut, und unser Auto ist richtig stark."

Sieg ist Pflicht

Mark Webber (2.v.l.), Sebastian Vettel (l.) und Lewis Hamilton (r.) winken in die Kameras (Foto: Mark Thompson/Getty Images)

Red-Bull-Pilot Webber startet in Japan vor Weltmeister Vettel (l.) und Hamilton (r.) im McLaren

Mit einem Sieg im 15. von 19 Saisonläufen könnte Vettel bereits am Sonntag (13.10.2013, 8.00 Uhr MESZ) in Japan zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister werden, wenn der Spanier Fernando Alonso maximal Neunter wird. Der Ferrari-Fahrer fuhr in der Qualifikation auf Platz acht. Dritter hinter Webber und Vettel wurde Mercedes-Pilot Lewis Hamilton aus England.

Nico Rosberg erreichte im zweiten Silberpfeil Startplatz sechs vor Nico Hülkenberg im Sauber. Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland fuhr im Lotus auf den neunten Platz. Adrian Sutil muss in seinem Force India dagegen aus der letzten Reihe starten. Er qualifizierte sich nur für Rang 17, wurde wegen eines Getriebewechsels nach einem Crash im freien Training aber zudem um fünf Plätze zurückversetzt.

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