USA: Wut auf die Politiker (15.10.2013) | Podcast Wirtschaft | DW | 15.10.2013
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Podcast Wirtschaft

USA: Wut auf die Politiker (15.10.2013)

Panik vor der Pleite - US-Amerikaner stinksauer auf ihre Politiker +++ Boom oder Blase - wie nachhaltig ist Fracking? +++ Punktlandung oder Mogelpackung - wie nachhaltig sind Portugals Sparerfolge?

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Podcast Wirtschaft (15.10.2013)

Proteste in den USA

Allmählich wird die Zeit knapp: Schon in zwei Tagen könnte den USA das Geld ausgehen. Wenn bis dahin die Schuldengrenze nicht angehoben wird, droht der größten Volkswirtschaft der Erde der Staatsbankrott. Auch wenn es zuletzt etwas Bewegung gab: Der Durchbruch im nervenaufreibenden US-Haushaltsstreit ist noch nicht geschafft. Denn Demokraten und Republikaner sind wenig nachgiebig. Und die Menschen, die vom Ausgabenstopp der Regierung betroffen sind, werden richtig sauer. Laut Umfragen sind Republikaner inzwischen unbeliebter als Al Kaida oder Fußpilz.

Fracking - doch kein Wundermittel?

Die USA überholen dank des Fracking-Booms nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur IEA schon im kommenden Jahr Russland als weltweit wichtigsten Ölförderer. 2014 dürften die USA täglich im Schnitt elf Millionen Barrel Öl produzieren, heißt es. Beim Fracking werden Öl und Gas mit Wasser und einem Chemikalien-Cocktail aus Schiefergestein gepresst, deshalb hat die Technik viele Kritiker. Und gerade meldet der Ölkonzern Shell, ungeachtet des großen Hypes um die neue Technik hätten sich bei den Projekten des Konzerns kurzfristig nicht die erwünschten Erfolge eingestellt.Wie nachhaltig ist das neue Verfahren überhaupt? Darüber haben Experten in Daegu in Südkorea diskutiert.

Portugal macht Hausaufgaben

In Portugal ist die Industrieproduktion im August überraschend stark gestiegen, nämlich um acht Prozent. Auch von der Eurogruppe kommt viel Lob, und der Sparhaushalt für 2014 ist bereits beschlossen und erfüllt alle Kriterien der berühmt-berüchtigten Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds. auf den ersten Blick scheint es also in Portugal gut voran zu gehen. Doch es bleiben eine Menge Unwägbarkeiten. So könnte das Verfassungsgericht – wie schon einmal – so auch diesmal Teile der Sparmaßnahmen kassieren. Dass sich Portugal nach Auslaufen des Rettungspaketes im kommenden Jahr wirklich wieder selbst finanzieren kann, ist alles andere als sicher.

Redakteur im Studio: Rolf Wenkel

Technik: Gerd Georgii

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