USA erwarten mächtigen Hurrikan | Aktuell Amerika | DW | 09.09.2018
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"Florence"

USA erwarten mächtigen Hurrikan

Die Menschen an der Ostküste der Vereinigten Staaten bereiten sich auf die Ankunft eines "extrem gefährlichen" Wirbelsturms vor. Drei US-Bundesstaaten riefen bereits den Notstand aus.

Hurricane Florence Satellitenfotografie (Reuters/NASA/@astro_ricky)

Bewegt sich in nordwestlicher Richtung über den Westatlantik vorwärts: "Florence"

Der Tropensturm "Florence" könnte im Laufe der neuen Woche zu einem schweren Hurrikan der Stufe 4 werden, wie das Nationale Warnzentrum (NHC) in Miami mitteilte. Die Rechenmodelle der Wetterforscher gehen davon aus, dass er am kommenden Donnerstag oder Freitag auf die US-Ostküste treffen könnte. Für die Region vom Norden der Karibik bis zur Südostküste Kanadas muss mit Sturmfluten gerechnet werden.

"Unvorhersehbar"

In den US-Bundesstaaten North Carolina, South Carolina und Virginia wurde vorsichtshalber bereits der Notstand ausgerufen. "Dieser Sturm ist zu mächtig und sein Weg ist zu unvorhersehbar, um es einfach darauf ankommen zu lassen", sagte South Carolinas Gouverneur Henry McMaster. Die US-Kriegsmarine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei.

Falls der Wirbelsturm nicht deutlich wieder an Kraft verliert, würde "Florence" mit großer Wahrscheinlichkeit erhebliche Schäden verursachen und Evakuierungen notwendig machen. Die Behörden appellierten an die Menschen in den betroffenen Bundesstaaten, sich schon über Notfallpläne Gedanken zu machen, um im Ernstfall nicht in Zeitnot zu geraten.

wa/jmw (afp, dpa)

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