US-Publizist Krauthammer ist tot | Aktuell Amerika | DW | 22.06.2018
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Medien

US-Publizist Krauthammer ist tot

Er galt als einer der profiliertesten Vertreter seines Faches in den USA. Jetzt ist der Journalist und Publizist Charles Krauthammer im Alter von 68 Jahren gestorben.

Sein Vater sei an einer agressiven Form von Krebs gestorben, sagte sein Sohn Daniel, der ebenfalls als Autor tätig ist. Charles Krauthammer war einer der profiliertesten und einflussreichsten konservativen Publizisten und Kolumnisten der USA. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, auch mit dem Pulitzer-Preis.

Verfechter neokonservativer Positionen

Krauthammer veröffentlichte in einer Vielzahl von Medien. Unter anderem schrieb er für die Washington Post. Auch im Fernsehen war er sehr präsent, etwa für Fox News Channel. Er warb für eine streng neokonservative Außenpolitik der USA und rechtfertigte auch die Invasion des Iraks durch die USA im Jahr 2003.

Krauthammer hatte sich unter Verweis auf seine Krebserkrankung Anfang Juni in einer viel beachteten Notiz von der Öffentlichkeit verabschiedet. Er scheide ohne Bedauern aus dem Leben, betonte er.

Der Sohn jüdischer Einwanderer aus Europa wurde am 13. März 1950 in New York geboren. 1972 stürzte er im Schwimmbad und war seitdem vom Nacken an abwärts gelähmt. Seine ersten Zeitungsartikel veröffentlichte er Anfang der 80-er Jahre. Der frühere US-Präsident George W. Bush würdigte den Verstorbenen mit den Worten, Krauthammer habe über vier Jahrzehnte hinweg mit seinen Worten die Demokratie in den USA gestärkt.

haz/wo (ap, dpa, rtr)