US-Konzerne unterstützen Obama beim Klimaschutz | Aktuell Amerika | DW | 28.07.2015
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Aktuell Amerika

US-Konzerne unterstützen Obama beim Klimaschutz

Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, doch US-Präsident Obama kann seine Umweltpolitik nicht gegen die oppositionelle Republikaner durchsetzen. Jetzt springen ihm namhafte Großkonzerne zu Seite.

Mit einer Klimaschutz-Verpflichtung wollen 13 US-Großunternehmen die Umweltpolitik von Präsident Barack Obama unterstützten. Die Firmen, darunter Google, Apple, Microsoft, Coca-Cola, Pepsi, der Aluminiumhersteller Alcoa, der Autobauer General Motors und der Handelsriese WalMart, veröffentlichten zusammen mit dem Weißen Haus in Washington ihre Versprechen. Laut der Regierung sagten die Unternehmen zu, den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bei der Produktion zu senken und Müll zu vermeiden. Obamas Berater Brian Deese sagte, weitere US-Firmen würden folgen.

Obama hat den Kampf gegen die Erderwärmung zu einem Schwerpunkt seiner Regierung erklärt, im Kongress stößt er aber auf den Widerstand der Republikaner.

USA / Barack Obama / Schweiß / Rede zum Klimaschutz (Foto: Reuters)

Er kann einmal aufatmen: US-Präsident Barack Obama

Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören auch die Geldhäuser Bank of Amerika und Goldman Sachs, der Energieversorger Berkshire Hathaway Energy, der Nahrungs- und Futtermittelkonzern Cargill und das Logistikunternehmen UPS.

Kampf dem Kohlendioxid

Die Vertreter der 13 Konzerne machten ihre Zusagen bei einem Treffen mit Außenminister John Kerry am Montag offiziell. Mindestens 140 Milliarden Dollar (127 Milliarden Euro) sollen in den kommenden Jahren in den Aufbau einer kohlenstoffarmen Wirtschaft fließen, hieß es aus Regierungskreisen in Washington.

Außerdem seien zusätzliche 1600 Megawatt an Kapazitäten für erneuerbare Energien geplant. Jedes Unternehmen habe sich "ambitionierte Ziele" gesetzt, die Emissionen sollen dabei um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Mit der jüngsten Initiative bindet Obama die US-Wirtschaft in die Vorbereitung der Weltklimakonferenz ein. Bei dem Gipfel Ende des Jahres in Paris soll ein globales Klimaabkommen verabschiedet werden, um die Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Dazu sollen alle Staaten freiwillige Ziele zur Minderung des CO2-Ausstoßes zunächst bis 2030 festlegen.

gmf/stu (afp, dpa)