Urteil im Sherbini-Prozess | Fokus Nahost | DW | 11.11.2009
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Fokus Nahost

Urteil im Sherbini-Prozess

Lebenslänglich für den Mörder von Marwa El-Sherbini +++ Fünf Jahre nach dem Tod von Arafat ist der Friedensprozess aussichtslos wie nie +++ Zwischen Jemen und Jena: ein Arzt aus Tais in der DDR

Plakat (Foto: AP)

Trauerfeier für Marwa El-Sherbini in Dresden

Im Prozess um den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt worden. Er hatte die 31-jährige Frau im Juli während einer Gerichtsverhandlung in Dresden erstochen und ihren Ehemann schwer verletzt. Der Angeklagte stand damals vor Gericht, weil er die Ägypterin als Terroristin beschimpft hatte.

Vom Frieden weiter entfernt als je zuvor

Heute vor fünf Jahren ist Yassir Arafat gestorben. Der erste Präsident der Autonomiebhörde hatte sich immer für einen unabhängigen palästinensischen Staat starkgemacht. Doch diese Lösung des Nahostkonflikts scheint heute ferner denn je. Ein Gespräch mit Bettina Marx die als Korrespondentin in Israel war, als Yassir Arafat starb.

Zwischen Jemen und Jena

Jedes Jahr belohnt der Jemen die erfolgreichsten Abiturienten mit Stipendien für ein Studium im Ausland. Weil 1986 kein englischsprachiges Land zur Wahl stand, entschied sich Salah al-Dumaini für Medizin in der DDR. Mit 18 landete er in Berlin-Schönefeld – und erschrak, wie grau der Sozialismus war. Doch er blieb in Deutschland, erlebte den Mauerfall, und wurde Oberarzt an einer Klinik in Brandenburg. 23 Jahre nach seiner Ankunft fühlt er sich schon selbst wie ein Deutscher – und sehnt sich manchmal in seine alte Heimat zurück.

Redaktion: Sarah Mersch / Stephanie Gebert

  • Datum 11.11.2009
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