Ugandische Armee tötet Rebellen im Kongo | Aktuell Afrika | DW | 27.12.2017
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Demokratische Republik Kongo

Ugandische Armee tötet Rebellen im Kongo

Ugandas Streitkräfte haben gemeinsam mit der kongolesischen Armee eigenen Angaben zufolge mehr als hundert Mitglieder der Rebellengruppe "Alliierte Demokratische Kräfte" getötet.

Uganda UPDF Truppen Armee (Getty Images/AFP/P. Busomoke)

Soldaten der ugandischen Armee während einer Parade (Archivbild)

In einem gemeinsamen Einsatz mit der kongolesischen Armee hätten die ugandische Luftwaffe und die Artillerie bereits am Freitag acht Lager der "Terroristen" angegriffen und deren Logistik zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Kampala jetzt erst mit. Dabei sollen mehr als hundert Rebellen der Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF) getötet worden sein.

Die Überlebenden der Angriffe bewegten sich in verschiedenen Gebieten der Provinz Nord-Kivu, würden aber von den kongolesischen Truppen verfolgt, hieß es weiter. Die UN-Mission für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) beschuldigt die ADF-Rebellen, in diesem Monat 14 Blauhelmsoldaten auf dem Stützpunkt Semuliki in Nord-Kivu getötet zu haben. 

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Die ADF kämpfen seit Ende der 80er Jahre für den Sturz des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni. 1995 wurden sie aus Uganda vertrieben. Die Rebellen sind hauptsächlich in der ostkongolesischen Provinz Nord-Kivu aktiv. MONUSCO und die Regierung in Kinshasa machen die ADF für eine Serie von Gewalttaten in der in Nord-Kivu gelegenen Region Beni verantwortlich, bei denen nach UN-Angaben seit Oktober 2014 mehr als 700 Menschen getötet wurden.

jv/jj (afp, ap)

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