Trauer um James Ingram | Aktuell Amerika | DW | 30.01.2019
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Soul-Legende

Trauer um James Ingram

In seiner Karriere arbeitete er mit den ganz Großen der Musikszene zusammen, auch selbst stand er jahrzehntelang als Soulsänger auf der Bühne. Nun erlag James Ingram im Alter von nur 66 Jahren einem Krebsleiden.

James Ingram (Getty Images/T. Canham)

James Ingram (1952 - 2019)

Der US-amerikanische Soulsänger, Songwriter und Produzent James Ingram ist tot. Sie habe ihren "besten Freund und kreativen Partner" verloren, schrieb die Schauspielerin und Sängerin Debbie Allen, eine langjährige Bekannte und Kollegin Ingrams, auf Twitter.

Seine "starke Stimme und seine meisterhaften Kompositionen" hätten die Musikszene nachhaltig geprägt, erklärte die "Recording Academy", die alljährlich die Grammy-Preise verleiht. Die begehrten Musikauszeichnungen hatte Ingram in den 1980er Jahren für den R&B-Song "One Hundred Ways" und für sein "Yah Mo B There"-Duett mit Michael McDonald gewonnen.

Cliff Richard und James Ingram (Imago/Scherf)

James Ingram - hier im Jahr 2011 mit Cliff Richard

Insgesamt war Ingram 14 Mal für einen Grammy nominiert. Weitere Hits nahm er mit Patti Austin ("Baby, Come to Me") und Linda Ronstadt ("Somewhere Out There") auf. Er arbeitete auch mit Musikgrößen wie Ray Charles, Quincy Jones und Michael Jackson. Aus der Feder von Ingram und Jones stammt auch Jacksons Hit "P.Y.T." (Pretty Young Thing).

wa/se (dpa, afp)