Tote nach Unwettern in Indonesien | Aktuell Asien | DW | 04.04.2021
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Südostasien

Tote nach Unwettern in Indonesien

Schwere Regenfälle haben im Osten von Indonesien Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Es gab mindestens 41 Tote, zahlreiche Menschen werden vermisst.

Indonesien | Schäden nach Hochwasser

Der Ort Lamanele - unter Schlamm und Geröll begraben

In der Ortschaft Lamanele auf der Insel Adonara hatte sich nach dem anhaltenden Regen Schlamm von den umliegenden Hügeln über Dutzende von Häusern ergossen. Rettungskräfte bargen 35 Leichen und mindestens fünf Verletzte, teilten Vertreter der Katastrophenschutzbehörde mit. Andernorts wurden durch Sturzfluten weitere sechs Menschen getötet. In Waiburak rissen die Wassermassen Gebäude mit und brachten eine Brücke zum Einsturz, hieß es weiter.

Indonesien | Schäden nach Hochwasser

Verwüstung auf breiter Fläche

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil die Insel nur über das Meer erreichbar ist. Die Schiffsverbindungen wurden aber wegen schwerer See eingestellt. Zudem behindern Stromausfälle, blockierte Straßen, die mit dickem Schlamm und Geröll bedeckt sind, die Einsatzkräfte bei ihrem Bemühen um Hilfe.

Indonesien | Schäden nach Hochwasser

Straßen wurden durch die Geröllmassen unpassierbar

Meteorologen sagten für Teile des südostasiatischen Landes auch in den nächsten Tagen extreme Wetterlagen mit starkem Regen voraus. In Indonesien kommt es in der Regenzeit zwischen Oktober und April häufig zu schwersten Niederschlägen, Überflutungen und Erdrutschen.

uh/hf (dpa, afp)

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