Tote bei Flugzeugabsturz in Almaty | Aktuell Asien | DW | 27.12.2019
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Kasachstan

Tote bei Flugzeugabsturz in Almaty

In der Millionenstadt Almaty in Kasachstan ist eine Passagiermaschine verunglückt. Nach Angaben der Behörden überlebten viele der 98 Menschen an Bord. Mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben.

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Flugzeugabsturz in Kasachstan

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in der kasachischen Stadt Almaty sind nach jüngsten offiziellen Angaben des Innenministeriums mindestens 12 Menschen ums Leben gekommen, darunter der Kapitän der Maschine. 54 Menschen würden in Krankenhäusern behandelt, hieß es weiter. Die Maschine der einheimischen Gesellschaft Bek Air war unmittelbar nach dem Start abgesackt. Sie durchbrach eine Mauer, ehe sie gegen ein Wohngebäude prallte. Die Behörden halten sowohl einen Pilotenfehler als auch einen technischen Defekt für möglich.

Flugzeugabsturz in Kasachstan (picture-alliance/dpa/AP/Republic of Kazakhstan)

Helfer suchen in den Trümmern nach weiteren Überlebenden

Rettungstrupps bemühten sich, die Insassen aus der schwer beschädigten Fokker 100 zu bergen. An Bord befanden sich 93 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Geplantes Ziel war die Hauptstadt Nursultan (früher bekannt als Astana).

Karte Kasachstan Nur-Sultan Almaty DE

Bek Air beschreibt sich auf der eigenen Website als das erste Billigflugunternehmen der ehemaligen Sowjetrepublik. Die Airline verfügt nach eigenen Angaben über eine Flotte von sieben Maschinen des niederländischen Typs Fokker-100. Die kasachische Regierung ordnete an, dass alle Flugzeuge dieses Typs vorerst am Boden bleiben müssen. Für Bek Air erteilte die Regierung für den Zeitraum der Untersuchung ein generelles Flugverbot. 

jj/ni/se (dpa, afp, rtr)

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