Tote bei Erdbeben im Iran | Aktuell Nahost | DW | 08.11.2019
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Naturkatastrophen

Tote bei Erdbeben im Iran

Die Islamische Republik gilt als Hochrisikogebiet für Erdbeben. Diesmal traf es den Nordwesten des Landes. Die Zahl der Opfer könnte noch deutlich steigen.

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Nordwesten des Irans sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und mehr als 310 verletzt worden. Das berichteten iranische Staatsmedien unter Berufung auf Behörden. Sie rechneten mit weiteren Opfern.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum etwa 50 Kilometer nordöstlich der Stadt Hashtrud im Nordwesten des Landes, nahe den Grenzen zu Armenien und Azerbaidschan. Die USGS gab die Stärke mit 5,9 an.

Der Iran gilt als Hochrisikogebiet für Erdstöße. Ursache ist vor allem, dass die Arabische Erdplatte an der nördlichen Küstenline des Persischen Golfs auf die Eurasische Kontinentalplatte trifft, wodurch geologische Verwerfungen entstehen. Die Spannungen entladen sich oft Hunderte Kilometer von den Reibungspunkten entfernt.

Beben von Bam

Mehrfach wurde der Iran von Erdbeben getroffen, bei denen Zehntausende Menschen ums Leben kamen. So gab es 2003 bei einem schweren Beben in Bam in der südöstlichen Provinz Kerman nach Angaben der Behörden mindestens 26.000 Tote.

jj/se (dpa, afp, rtr)