Tote bei Bombenanschlägen in Somalia | Aktuell Afrika | DW | 02.09.2018
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Terrorismus

Tote bei Bombenanschlägen in Somalia

Bei zwei Autobombenanschlägen in Somalia sind mindestens 17 Menschen ermordet worden. Mehr als 20 wurden nach Polizeiangaben verletzt.

Die radikalislamische Terrorgruppe Al Shabaab reklamierte die Anschläge für sich. Wie viele Selbstmordattentäter bei den Anschlägen umkamen, ist noch unklar.

Zunächst explodierte ein Auto bei einem Polizeikontrollposten in Afgoye, einem Vorort der Hauptstadt Mogadischu. Dabei starben fünf Polizisten und sieben Zivilisten.

Später detonierte ein weiteres Auto in Mogadischu vor einem beliebten Restaurant. Das Lokal befindet sich in einer der belebtesten Straßen im Stadtzentrum. Die Fassade des Gebäudes wurde durch die Detonation stark beschädigt. Fünf Menschen starben.

Polizei tötet zwei Al-Shabaab-Kämpfer

Die Sicherheitskräfte töteten daraufhin zwei Islamisten. Al-Shabaab erklärte, es handele sich um ihre Kämpfer.

Somalia wird seit 1991 von Gewalt und Gesetzlosigkeit erschüttert. Die radikalislamische Gruppe Al-Schabaab bekämpft die vom Westen unterstützte Regierung, die von Friedenstruppen der Afrikanischen Union geschützt wird.

Der Al-Schabaab werden zahlreiche Anschläge auf Restaurants und Hotels in dem ostafrikanischen Land zugeschrieben, darunter auch ein Selbstmordattentat auf das Hauptquartier der Friedenstruppe der Afrikanischen Union (Amisom).

HF/ml (rtr, afp, dpa)

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