Tod eines Kritikers | Fokus Nahost | DW | 21.12.2009
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Fokus Nahost

Tod eines Kritikers

Der iranische Großayatollah Hossein Ali Montaseri ist tot +++ Ägypten und Deutschland streiten um Nofretete +++ Immer weniger christliche Pilger kommen nach Bethlehem

Groß-Ayatollah Hossein Ali Montaseri wurde am Montag in Ghom beerdigt.

Groß-Ayatollah Hossein Ali Montaseri wurde am Montag in Ghom beerdigt.

Iran

Sein Tod ist ein schwerer Verlust für viele Iraner - vor allem für die regimekritische Grüne Bewegung: In der Nacht zum Sonntag ist Hussein Ali Montaseri im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Großajatollah war einer der bedeutendsten Geistlichen des Landes - und hatte sich zuletzt immer wieder kritisch gegenüber der Regierung Ahmadinedschad geäußert. Und das, obwohl er doch eigentlich einst zu den Regimetreuen gehört hatte und sogar als Nachfolger von Ajatollah Khomeini vorgesehen war.

Ägypten

Wem gehört die Königin? Darum geht es im Moment in einem Streit zwischen Deutschland und Ägypten: Die Regierung in Kairo will vom Ägyptischen Museum in Berlin die über 3.000 Jahre alte Büste der Nofretete zurück. Gefunden wurde sie aber 1913 von einem deutschen Archäologen, der sie außer Landes gebracht hatte. Heute ist die Büste der Nofretete eine der Hauptattraktionen des neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel - fragt sich nur, wie lange noch?

Bethlehem

Bei einer Reise ins Heilige Land darf eigentlich ein Besuch in Bethlehem nicht fehlen, insbesondere bei christlichen Pilgergruppen. Doch seitdem Israel zwischen sich und den Palästinensergebieten eine neun Meter hohe Mauer errichtet hat, ist diese Reise in die Geburtsstadt Jesu für Touristen und Pilger immer schwieriger geworden.

Redaktion: Thomas Latschan/Ina Rottscheidt

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