Thomas Doll ist neuer 96-Trainer | Sport | DW | 27.01.2019
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Trainerwechsel

Thomas Doll ist neuer 96-Trainer

Wenige Stunden nach der Trennung von André Breitenreiter verpflichtet Abstiegskandidat Hannover 96 einen Nachfolger. Der Neue hat Bundesliga-Erfahrung und war zuletzt in Ungarn, Saudi-Arabien und der Türkei beschäftigt.

Kaum ist André Breitenreiter weg, ist Thomas Doll bereits da. Hannover 96 hat mit dem 52-jährigen einen neuen Trainer verpflichtet, der den Tabellenletzten der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur führen soll. Der Verein einigte sich mit seinem neuen Übungsleiter am Sonntagabend auf einen Vertrag bis 2020, der auch für die 2. Liga gilt. "Er hat bei all seinen bisherigen Stationen erfolgreiche Arbeit geleistet und immer wieder den Nachweis erbracht, dass er vorgegebene Ziele erreicht - sowohl im Kampf um den Klassenerhalt als auch um Titel und die Teilnahme am internationalen Geschäft", sagte Manager Horst Heldt: "Er kennt die Bundesliga in- und auswendig."

Der ehemalige DDR-Auswahlspieler Doll begann seine Trainerkarriere beim Hamburger SV. Borussia Dortmund rettete er 2007 vor dem Abstieg, verließ den BVB aber bereits ein Jahr später wieder. Danach war er in der Türkei für Genclerbirligi Ankara (2009-2010) und in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad für Al-Hilal tätig (2011-2012). Seinen größten Erfolg feierte er in Ungarn, als er 2016 mit Ferencvaros Budapest Meister wurde. Insgesamt war er von 2013 bis 2018 fünf Jahre lang für den ungarischen Traditionsverein tätig.

Breitenreiter bekommt hohe Abfindung

Die Entlassung Breitenreiters, die Hannover 96 am frühen Sonntagnachmittag, einen Tag nach der 1:5-Niederlage der 96er bei Borussia Dortmund, bekanntgegeben hatte, war die dritte der laufenden Bundesliga-Saison - zuvor mussten bereits Heiko Herrlich (Bayer Leverkusen) und Tayfun Korkut (VfB Stuttgart) gehen. Bereits nach dem 0:1 gegen Werder Bremen zum Auftakt der Rückrunde hatte es Berichte über eine bevorstehende Trennung von Breitenreiter gegeben.

Breitenreiter hatte 96 im März 2017 in der 2. Liga übernommen und mit dem Klub kurz danach die direkte Rückkehr in die Bundesliga perfekt gemacht. In der Vorsaison schaffte er mit dem Aufsteiger als Tabellen-13. unter schwierigen Bedingungen souverän den Klassenerhalt. Direkt vor der laufenden Saison wurde Breitenreiters Vertrag bis 2021 verlängert, nach der Trennung soll er eine Abfindung in Millionen-Höhe erhalten.

asz/ck (sid, dpa)

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