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Die DW-Nachrichten in chronologischer Reihenfolge:

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 18.01.2021 | 21:00

Russisches Gericht verhängt 30-tägige Haftstrafe gegen Nawalny.

Der Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist nach seiner Rückkehr nach Russland im Eilverfahren zu 30 Tagen Haft verurteilt worden. Der Kreml-Kritiker müsse nach seiner Festnahme am Sonntag bis zum 15. Februar in Haft bleiben, schreibt sein Anwalt Wadim Kobsew auf Twitter. Dem 44-Jährigen wird vorgeworfen, gegen die Auflagen einer Bewährungsstrafe verstoßen zu haben. Nawalny kritisierte das Verfahren als politische Inszenierung mit dem Ziel, ihn zum Schweigen zu bringen. Er war am Sonntag bei der Ankunft in Moskau festgesetzt worden. Die Bundesregierung forderte seine sofortige Freilassung.

Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Kriegsverbrecher aus Syrien an

Zwei mutmaßlichen Kriegsverbrechern aus Syrien soll demnächst in Düsseldorf der Prozess gemacht werden. Die Bundesanwaltschaft hat am dortigen Oberlandesgericht Anklage gegen die Männer erhoben. Sie stehen im Verdacht, 2012 an der Hinrichtung eines Oberstleutnants der syrischen Armee beteiligt gewesen zu sein. Die Männer waren im Juli 2020 in Naumburg in Sachsen-Anhalt und Essen gefasst worden. Seither sitzen sie in Untersuchungshaft. Einer der Männer soll zu einer Gruppe gehört haben, die sich der Al-Nusra-Front anschloss. Er ist daher auch als Mitglied einer Terrorvereinigung angeklagt.

Maas setzt auf Neuanfang in den Beziehungen zur Türkei.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat die geplanten Gespräche zwischen der Türkei und Griechenland im Streit um Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer als "gutes Signal für die Stabilität in der ganzen Region" gelobt. Die Gespräche seien der "lang ersehnte erste Schritt in Richtung einer diplomatischen Lösung der strittigen Fragen", sagte Maas nach einem Treffen mit seinem Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Ankara. Maas setzt zudem auf eine Verbesserung der Beziehungen zwischen der Türkei und der gesamten Europäischen Union. Seit dem Fund reicher Gaslager gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung.

Chinas Wirtschaft trotz Corona leicht gewachsen.

Chinas Wirtschaft ist trotz der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legte um 2,3 Prozent zu, wie die nationale Statistikbehörde in Peking mitteilte. Für die Volksrepublik ist dies allerdings das schwächste Wachstum seit 1976. Im Jahr 2019 hatte das Plus noch 6,1 Prozent betragen. Mit dem Plus von 2,3 Prozent ist China dennoch die einzige große Volkswirtschaft, die 2020 überhaupt mit einem Wirtschaftswachstum abgeschlossen hat. Für das Plus sorgten vor allem Konsumausgaben, die Industrieproduktion und die Exporte.

Nach internationalem Druck:Keine Eishockey-WM in Belarus.

Der Eishockey-Weltverband IIHF hat dem Co-Gastgeber Belarus angesichts des großen politischen und wirtschaftlichen Drucks die Weltmeisterschaft in diesem Jahr entzogen. Die Entscheidung des Exekutiv-Komitees sei bei einer Videokonferenz sei aufgrund von "Sicherheitsbedenken" getroffen worden, teilte der Verband mit. Die Kritik war angesichts der Machenschaften von Machthaber Alexander Lukaschenko zuletzt immer größer geworden. Die WM war vom 21. Mai bis 6. Juni im lettischen Riga und im belarussischen Minsk geplant. Nun soll binnen einer Woche entschieden werden, wo sie stattfindet.