Aktuelles | DW
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Die DW-Nachrichten in chronologischer Reihenfolge:

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 18.09.2019 | 13:00

Malaysia schließt Schulen wegen giftigen Smogs.

Wegen des giftigen Smogs durch die anhaltenden Waldbrände auf Sumatra und Borneo wurden in Malaysia rund 1500 Schulen zum Schutz von mehr als einer Million Schülern geschlossen. Auf dem internationalen Flughafen Penang mussten Flugzeuge ihren Landeanflug wegen zu geringer Sichtweiten abbrechen. In weiten Teilen Malaysias liegt der Luftverschmutzungsindex in den Kategorien "ungesund" und "sehr ungesund", teilte das Umweltministerium mit. Seit mehr als einem Monat lodern in Indonesien wie auch in Malaysia wegen illegaler Rodungen durch Palmölfirmen riesige Waldbrände.

OECD-Bericht: Weniger Asylbewerber und mehr Arbeitsmigranten.

Im vergangenen Jahr haben sich mehr Migranten dauerhaft in den OECD-Ländern niedergelassen. Im Vergleich zu 2017 sei ihre Zahl um zwei Prozent auf rund 5,3 Millionen Menschen gestiegen, heißt es in dem an diesem Mittwoch veröffentlichten Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Den größten Teil der Migration machte dabei die Arbeitsmigration aus. Die Zahl der Asylbewerber hingegen sank 2018 auf gut eine Million. Neben den Hauptzielländern der Migranten, den USA und Deutschland, gehören noch mehr als 30 weitere Länder der OECD an.

Iran: Angriff auf saudische Ölraffinerien war eine Warnung.

Nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen spitzt sich die Lage zwischen den Konfliktparteien Iran und Saudi-Arabien zu. Irans Präsident Hassan Rohani sagte, bei den Anschlägen handelte es sich um eine "Warnung" der jemenitischen Rebellen, aus der die Regierung in Riad "Lehren" ziehen solle. Saudi-Arabien und die USA wiederum sind überzeugt, dass der Iran hinter den Angriffen steckt. Diesen Vorwurf weist Teherans Führung allerdings entschieden zurück. US-Außenminister Mike Pompeo trifft sich an diesem Mittwoch mit dem saudischen Kronprinzen, um über eine Reaktion auf die Angriffe zu beraten.

Kanadas Premier Trudeau wegen Spionagefalls unter Druck.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat sich erstmals zum Spionagefall um einen ranghohen Geheimdienstmitarbeiter geäußert. Er reagierte damit auf zunehmenden öffentlichen Druck. Trudeau sagte, er stehe im engsten Kontakt mit allen Verbündeten, um sie über mögliche Sicherheitsrisiken zu informieren. Der mutmaßliche Spion soll geheime Dokumente gestohlen haben, deren Weitergabe verheerende Folgen für die Sicherheit des Landes und dessen Verbündete haben könnte. Demnach soll er Verkäufe sensibler Informationen an das organisierte Verbrechen geplant oder bereits getätigt haben.

BND muss Auskunft über Hintergrundgespräche geben.

Auch Journalisten, die nicht an vertraulichen Hintergrundgesprächen des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) teilnehmen, haben ein Recht auf Auskunft über diese Gespräche. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig und gab damit der Klage eines Berliner Zeitungsredakteurs statt. Der BND habe schutzwürdige öffentliche Interessen nicht hinreichend dargelegt, urteilte das Gericht. Der "Tagesspiegel"-Journalist hatte geklagt, weil der BND Informationen zu Inhalten und Teilnehmern von Hintergrundgesprächen aus "Geheimhaltungsinteresse" nicht herausgeben wollte.