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Die DW-Nachrichten in chronologischer Reihenfolge:

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 03.04.2020 | 10:00

Google veröffentlicht Daten von Milliarden Handynutzern.

Der Suchmaschinen-Anbieter Google hat wegen der Corona-Krise Standortdaten von Milliarden Handynutzern aus 131 Ländern veröffentlicht. Es sei der weltweit größte Datensatz, erklärte das zum Alphabet-Konzern gehörende Unternehmen. Mit Hilfe der Auswertungen könnten Gesundheitsbehörden erkennen, ob sich die Menschen an Ausgangssperren hielten.

USA bleiben auch in Corona-Krise kreditwürdig.

Die Kreditwürdigkeit der USA ist der Ratingagentur Standard & Poor’s zufolge auch in der Corona-Krise unverändert gegeben. Die Bonität werde weiterhin mit der zweitbesten Note "AA+" bewertet, teilte die Agentur mit. Der Ausblick sei trotz der hohen Staatsverschuldung und des aktuellen Hilfsprogramms unverändert stabil.

Deutschlandtrend: Großes Vertrauen in die Arbeit der Bundesregierung.

In der Corona-Krise bekommt die Bundesregierung Rückendeckung von der Bevölkerung. Laut dem neuen ARD-Deutschlandtrend des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap sind 72 Prozent der Deutschen zufrieden mit dem Krisenmanagement der großen Koalition. Gleichzeitig blicken die Bürger mit 63 Prozent auch viel positiver auf die Arbeit der Regierung insgesamt. Davon profitieren insbesondere CDU und CSU. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 34 Prozent der Befragten für die Union stimmen. Das sind 7 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Monat. Die SPD käme unverändert auf 16 Prozent.

Papst betet gegen Corona-Sorgen.

Bei seiner Frühmesse hat Papst Franziskus Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger beklagt, die durch die Corona-Pandemie entstehen. Gleichzeitig betete er im Vatikan für jene, die versuchen, Abhilfe zu schaffen. An der Frühmesse nahmen, wie schon in den vergangenen Wochen, wegen der Ausgangs- und Kontaktsperre in Italien keine Besucher teil. Der Gottesdienst wurde im Internet, in kirchlichen TV-Sendern sowie im öffentlich-rechtlichen italienischen Fernsehen übertragen.

Extremabenteurer und Aktivist Nehberg gestorben.

Der deutsche Extremabenteurer und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg ist 84-jährig gestorben. Seit Anfang der 70er Jahre hatte er mit seinen spektakulären Aktionen als Überlebenskünstler immer wieder für Aufsehen gesorgt. Er überquerte den Atlantik auf einem Baumstamm, einem Tretboot und einem Floß und kämpfte sich monatelang allein und ohne Ausrüstung durch Regenwald und Wüste, erst als Abenteurer, später als Menschenrechtsaktivist. Sein Einsatz galt vor allem dem indigenen Volk der Yanomami in Brasilien und dem Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen.