1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Die DW-Nachrichten in chronologischer Reihenfolge:

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 16.10.2021 | 19:00

Merkel sagt Türkei Unterstützung beim Klimaschutz zu.

Bei ihrem Abschiedsbesuch in der Türkei hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Land Hilfe bei der Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen zugesagt. Laut Merkel sei man noch im Gespräch darüber, wie man bei umweltfreundlicher Technologie helfen könne. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will Deutschland die Türkei mit einem Kredit in Höhe von 200 Millionen Euro beim Klimaschutz unterstützen. Die Bundeskanzlerin kündigte zudem an, sich auf dem EU-Gipfel in der kommenden Woche dafür einzusetzen, dass die Türkei weitere Hilfe bei der Versorgung syrischer Flüchtlinge erhält.

Macron verurteilt Pariser Massaker von 1961 als "unverzeihliches Verbrechen".

60 Jahre nach dem blutigen Massaker an Algeriern in Paris hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron die Taten als "unentschuldbar" bezeichnet. Frankreich erkenne seine eindeutige Verantwortung an. Am Nachmittag nahm Macron an einer Gedenkveranstaltung bei Paris teil. Laut Élysée-Palast ist er damit der erste Präsident, der einem solchen Gedenken beiwohnte. Am 17. Oktober 1961 wurde eine Demonstration von Algeriern in Paris durch die Polizei brutal niedergeschlagen. Etliche Teilnehmer wurden zu Tode geprügelt oder erschossen. Die genaue Opferzahl ist bis heute unbekannt.

Zweifel am islamistischen Motiv des Kongsberg-Attentäters mehren sich.

Drei Tage nach der Gewalttat mit fünf Toten im norwegischen Kongsberg haben die Ermittler immer mehr Zweifel an einem islamistischen Hintergrund. Es gebe Hinweise, dass der 37-jährige Tatverdächtige nicht wirklich zum Islam konvertiert sei, erklärte ein Vertreter der Polizei. Stattdessen erhärte sich der Verdacht auf eine psychische Erkrankung. Der gebürtige Däne hatte am Mittwochabend willkürlich mit Pfeil und Bogen um sich geschossen und dabei fünf Menschen getötet. Unter den Opfern befindet sich auch eine Deutsche, die seit längerer Zeit in Norwegen lebte.

NASA-Sonde zu Jupiter-Asteroiden gestartet.

MIt der NASA-Sonde "Lucy" ist erstmals ein Flugkörper zu den Asteroiden des Planeten Jupiter aufgebrochen. Die Sonde startete mit Hilfe einer "Atlas V"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Sie soll in den kommenden Jahren wiederholt nah an sogenannten Jupiter-Trojanern vorbeifliegen. Das sind Asteroiden, die die Sonne auf der gleichen Bahn wie der Jupiter umkreisen. Die US-Raumfahrtbehörde NASA erhofft sich von der auf zwölf Jahre angelegten Mission neue Erkenntnisse über die Entstehung des Jupiters und unseres Sonnensystems.

Spektakulärer Skelett-Fund am Fuße des Vesuvs.

Italienische Archäologen sind in der Nähe von Neapel auf das Skelett eines Mannes gestoßen, der beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus ums Leben kam. Es handle sich dabei um die sterblichen Überreste eines Mannes im Alter von 40 bis 45 Jahren, sagte der Leiter des archäologischen Parks von Herculaneum, Francesco Sirano. Laut Sirano könnte der Fund Aufschlüsse über die letzten Momente der versunkenen Stadt geben, die wie Pompeji den Lavamassen zum Opfer fiel. Die Archäologen wollen nun einen großen Gesteinsbrocken mit dem Skelett darin für weitere Untersuchungen in ein Labor schaffen.