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Die DW-Nachrichten in chronologischer Reihenfolge:

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 25.03.2019 | 20:59

Trump: Golan-Höhen Teil Israels.

US-Präsident Donald Trump hat die annektierten Golan-Höhen offiziell als israelisches Staatsgebiet anerkannt. Trump unterzeichnete in Washington einen entsprechenden Erlass in Anwesenheit von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Israel hatte die Golanhöhen 1967 von Syrien erobert und später annektiert. Nach internationalem Recht gelten sie als besetztes Territorium. Syrien kritisierte Trumps Entscheidung scharf: Die sei ein abscheulicher Angriff auf die Souveränität und territoriale Integrität des Landes, heißt es aus Damaskus.

Vorerst keine dritte Brexit-Deal-Abstimmung.

Nach Einschätzung von Premierministerin Theresa May gibt es im britischen Unterhaus derzeit weiterhin keine Mehrheit für das Austrittsabkommen, das sie mit der EU ausgehandelt hatte. Die Regierungschefin will deshalb vorerst nicht über den Deal abstimmen lassen. Sie arbeite aber daran, weitere Abgeordnete zu überzeugen und eine Abstimmung noch in dieser Woche zu ermöglichen, sagte May. Am Montagabend will das Unterhaus darüber abstimmen, ob das Parlament teilweise die Kontrolle über das Brexit-Prozess übernehmen soll.

Tausend Ebola-Fälle im Kongo.

In der Demokratischen Republik Kongo sind mittlerweile mehr als tausend Menschen an dem lebensgefährlichen Ebola-Virus erkrankt. Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums sind bereits 629 Menschen an der Epidemie gestorben. Allerdings habe man es geschafft, die geografische Verbreitung der Virus-Infektion aufzuhalten. Ebola habe sich nicht über die zwei Provinzen Nord-Kivu und Ituri hinaus ausgebreitet. Das liege auch an Impfungen, die geholfen hätten, mehr als 91.000 Menschen zu schützen.

Bundestag und Nationalversammlung rücken zusammen.

Hundert deutsche und französische Abgeordnete sind in Paris zur ersten gemeinsame parlamentarischen Versammlung zusammengekommen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble wünschte der Versammlung zum Auftakt "lebhafte Debatten, auch über unbequeme Themen". Der Präsident der französischen Nationalversammlung, Richard Ferrand, betonte die "neue Dimension" der Zusammenarbeit, die in Europa beispiellos sei. Schäuble und Ferrand unterzeichneten die Gründungsakte für das neue Mini-Parlament, das mindestens zweimal im Jahr öffentlich tagen soll. Die Sitzungen finden abwechselnd in Paris und Berlin statt.

Germania wird abgewickelt.

Die Rettung der insolventen Berliner Fluggesellschaft Germania ist gescheitert. Alle seriösen Bieter seien abgesprungen, sagte der Insolvenzverwalter. Somit sei die Stilllegung nicht mehr abzuwenden. Die noch rund 1400 Mitarbeiter erhielten in den kommenden Tagen ihre Kündigungen. Germania steuerte viele Reiseziele im Mittelmeerraum an - ausschließlich mit geleasten Flugzeugen. Durch das Flugverbot für die Boeing 737 MAX sind Passagiermaschinen am Markt jedoch noch knapper geworden, weshalb die an die deutsche Fluggesellschaft verliehenen Jets abgezogen und anderen Airlines zur Verfügung gestellt werden.