Thailand will Tham Luang-Höhle zur Touristenattraktion machen | DW Reise | DW | 12.07.2018
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Reise

Thailand will Tham Luang-Höhle zur Touristenattraktion machen

Am Tham-Luang-Höhlenkomplex, in dem 12 Schüler und ihr Fußballtrainer für mehr als zwei Wochen gefangen waren, bevor sie sicher herausgebracht wurden, soll ein Museum entstehen, das die spektakuläre Rettung zeigt.

Die Kommandozentrale der Rettungsteams an der Höhle werde "ein weiteres Highlight in Thailand werden", sagte Einsatzleiter Narongsak Osottanakorn am Donnerstag. "Touristen werden zu Besuch kommen."

Es soll ein Museum eingerichtet werden, das die Kleidung und die Ausrüstung der Retter zeige. In der Höhle saßen 12 junge Fußballer und ihr Trainer 18 Tage fest. Das Museum dürfte den Helden-Kult befördern, der sich in Thailand um die Retter entwickelt.

Die "Bangkok Post" veröffentlichte am Donnerstag Porträts der Rettungshelfer unter der Überschrift: "Ihr seid Helden." Die Zeitung "The Nation" schrieb von einem "Triumph der weltweiten Kooperation". Ein US-Filmproduzent hat bereits Interesse an der Verfilmung der Rettungsaktion bekundet.

Thailand Rettungsaktion für eine Jungen-Fußballmannschaft in der Tham Luang Höhle (Reuters)

Eingang zum Tham Luang Höhlenlomplex

Am Donnerstag waren noch rund 50 Helfer an der Tham-Luang-Höhle im Einsatz, wie ein Sprecher der Nationalparkverwaltung sagte. Sie bereiteten den Abtransport der Wasserpumpen und anderer Gerätschaften vor. Diese Arbeiten sollten noch bis mindestens Sonntag andauern. Die Höhle durften die Teams wegen abermals gestiegener Wasserpegel nicht betreten.

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Thailand: Gerettete Jungs in guter Verfassung

Die Kinder und ihr Trainer befanden sich unterdessen weiter im Krankenhaus. Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich einer nach dem anderen ins Freie gebracht.

is/ch (AFP, reuters)
 

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