Tesla-Chef Elon Musk von Börsenaufsicht teilweise entmachtet | Wirtschaft | DW | 29.09.2018
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Unternehmen

Tesla-Chef Elon Musk von Börsenaufsicht teilweise entmachtet

Der Tweet über einen angeblich geplanten Börsenrückzug brachte Tesla-Chef Musk ins Visier der Börsenaufsicht. Eine Einigung hat den Streit beendet. Dafür muss Tesla zahlen und Musk seinen Posten im Aufsichtsrat abgeben.

Sein Amt als Aufsichtsratschef des Elektroautoherstellers Tesla soll Elon Musk für mindestens drei Jahre aufgeben. Zudem müssen Tesla als Unternehmen und Musk jeweils 20 Millionen Dollar Geldbuße zahlen. Diese Einigung teilte die US-Börsenaufsicht SEC mit. Musk soll zudem zwei unabhängige Direktoren in seinen Verwaltungsrat berufen, er selbst soll der Einigung zufolge jedoch weiterhin Generaldirektor bei Tesla bleiben.

Börsenwirbel per Tweet

Die Börsenaufsicht hatte Musk am Donnerstag wegen Betrugs verklagt. Sie warf ihm vor, Anleger in die Irre geführt zu haben und drang auf eine Entmachtung des Unternehmenschefs. Der Aktienkurs war daraufhin am Freitag um mehr als elf Prozent gesunken.

Musk hatte Anfang August mit einer Mitteilung auf Twitter für Wirbel gesorgt, wonach er einen Rückzug von Tesla von der Börse ins Auge fasse und die Finanzierung dafür "gesichert" sei. An den Aktienmärkten sorgte die unkonventionelle Ankündigung für so große Unruhe, dass die New Yorker Börse den Handel mit den Papieren zeitweise aussetzte. Wenige Wochen später machte Musk einen Rückzieher und erklärte, der Verbleib an der Börse sei doch der "bessere Weg für Tesla".

fab/haz (afp, rtr)

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