Tennis: Zverev im Finale von Miami | Sport-News | DW | 31.03.2018
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Sport

Tennis: Zverev im Finale von Miami

Zuletzt hatte man über Alexander Zverev mehr im Zusammenhang mit der unfreundlichen Trennung von Interims-Coach Juan Carlos Ferrero geredet. Nun macht der Deutsche auch sportlich wieder Schlagzeilen, die positiver sind.

Der Hamburger Tennis-Profi Alexander Zverev spielt beim ATP-Masters in Miami um den Titel. Der Weltranglistenfünfte gewann im Halbfinale gegen den Spanier Pablo Carreno Busta 7:6, 6:2 und zog damit erstmals in der laufenden Saison in ein Endspiel ein. Zverevs Gegner im Finale am Sonntag ist der US-Amerikaner John Isner, der im ersten Semifinale überraschend den an Nummer fünf gesetzten Argentinier Juan Martin del Potro 6:1, 7:6 besiegte.

Gegen den schlechter eingestuften Carreno Busta feierte Zverev seinen ersten Erfolg. Die vorherigen beiden Duelle hatte der 20-Jährige verloren, zuletzt im vergangenen Jahr bei den US Open in der zweiten Runde. Im Finale am Sonntag greift Zverev nun nach seinem insgesamt siebten Titel auf der ATP-Tour. In der vergangenen Saison feierte der Davis-Cup-Spieler fünf Turniersiege.

"Zu spät zum Training"

Unmittelbar vor den US-Turnieren hatte sich der junge Spieler in einem Streit mit seinem Ex-Coach Juan Carlos Ferrero wiedergefunden. Nachdem Zverev den spanischen Ex-Profi beim ATP-Turnier im mexikanischen Acapulco für dessen Menschenführung kritisiert hatte, wehrte sich Ferrero in einer Stellungnahme und warf dem Talent aus Hamburg einen Mangel an Disziplin vor. "Ich hatte ihn unter anderem gebeten, pünktlicher zu sein, und darauf hingewiesen, dass es nicht gut war, dass er Tag für Tag 20 oder 30 Minuten zu spät zum Training kam." Ein wenig mehr Disziplin hätte Zverev dabei geholfen, sein Tennisspiel zu verbessern.

Der 20-Jährige, der seit Kindertagen von seinem Vater Alexander Zverev senior betreut wird, hat eine spektakuläre Entwicklung im Profitennis genommen, bislang aber bei den ganze großen Grand Slam-Turnieren eher enttäuscht. Vor allem nach seinen eigenen, hochgesteckten Ansprüchen. Dennoch trauen ihm die ganz Großen dieses Sports wie etwa Roger Federer künftig auch ganz große Leistungen zu.

ml/qu (SID, dpa)