Taifun ″Tembin″ bedroht jetzt Vietnam | Aktuell Asien | DW | 25.12.2017
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Katastrophe

Taifun "Tembin" bedroht jetzt Vietnam

Im Mekong-Delta werden Hunderttausende Vietnamesen vor dem herannahenden Tropensturm "Tembin" in Sicherheit gebracht. Auf den Philippinen hatte er eine Spur der Verwüstung hinterlassen mit vielen Toten.

Vietnam im Mekong Delta (picture alliance/dpa/S. Reboredo)

Das Mekong-Delta dürfte im Zentrum des drohenden Taifuns "Tembin" liegen

Die Metereologen in Ostasien befürchten massive Regenfälle und verheerende Windböen vor allem an der Südküste Vietnams. Die Katastrophenbehörden des Landes treffen nach TV-Berichten Vorbereitungen, bis zu einer Million Menschen aus der Region herauszuschaffen. Bislang seien bereits 75.000 Personen aus niedrig gelegenen Gebieten entlang des Meeres vorübergehend in nicht gefährdete Bereiche transportiert worden, teilte das nationale Krisenzentrum in Hanoi mit. Zehntausenden Fischern wurde untersagt, noch auf das Meer hinauszufahren.

Philippinen Überflutungen (Reuters/E. De Castro)

Im philippinischen Lanao del Norte dramatische Versuche, Menschen aus den Fluten zu retten.

Auf den Philippinen waren in Folge des Tropensturms mehr als 230 Menschen ums Leben gekommen. Er war am Freitag über die südliche Inselgruppe Mindanao hinweg gefegt und verursachte dort Geröll- und Schlammlawinen und Überschwemmungen. Rettungskräfte suchten auch am Montag noch nach mehr als hundert Vermissten. Mehr als 52.000 Menschen sitzen in Notunterkünften fest.

Erst eine knappe Woche zuvor war der Wirbelsturm "Kai-Tak" mit heftigen Regenfällen über die Inselgruppe hinweggezogen. 54 Menschen waren ums Leben gekommen, nach vielen anderen wird noch gesucht.

Die Philippinen werden jedes Jahr von rund 20 Taifunen und anderen Stürmen heimgesucht. Bei den meisten gibt es viele Todesopfer. 

SC/jj (APE, rtr, afpe)