Tödlicher Unfall in australischem Freizeitpark | Aktuell Welt | DW | 25.10.2016
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Australien

Tödlicher Unfall in australischem Freizeitpark

Es sollte ein Freizeitspaß sein und endete in einer Katastrophe: Bei einem schweren Unglück in einem australischen Freizeitpark sind vier Besucher getötet worden.

Bei den Toten handele sich um vier Erwachsene zwischen 30 und 40 Jahren, berichtete die Polizei an der Goldküste in Queensland. Nähere Einzelheiten nannte sie zunächst nicht. Das Unglück ereignete sich im Freizeitpark Dreamworld in der Touristenregion an der Nordostküste Australiens.

Nach Angaben des Parkbetreibers ereignete sich der Unfall in dem Fahrgeschäft namens Thunder River Rapids (Donnerfluss-Stromschnellen), bei dem ein Förderband rotierende Flöße mit bis zu sechs Insassen durch eine Wasserbahn zieht. Die Fahrzeuge erreichen dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometer in der Stunde. Eines der Flöße kippte, offenbar wegen eines Problems mit dem Förderband.

"Ein trauriger Tag für die Goldküste"

Der Park vermarktet sich als größter Vergnügungspark der Region mit Dutzenden Achterbahnen und anderen Attraktionen. "Dreamworld tut alles, um so schnell wie möglich alle Fakten zusammenzutragen", teilte der Betreiber mit. Der Park wurde umgehend geschlossen und öffnet auch am Mittwoch nicht. 

"Ein trauriger Tag für die Goldküste", schrieb Bürgermeister Tom Tate auf Facebook. "Unsere Gedanken sind bei den Familien der Betroffenen und den Nothelfern." Der Dreamworld-Park wurde 1981 eröffnet. Jedes Jahr besuchen ihn etwa 1,8 Millionen Menschen.

cr/as (dpa, afp, rtr)