Straßenschlacht in Hongkong | Aktuell Asien | DW | 09.02.2016
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Aktuell Asien

Straßenschlacht in Hongkong

Mülleimer brannten, Steine flogen, Polizisten wurden attackiert. In Hongkong ging die Polizei gegen illegale Essensverkäufer vor. Der Einsatz führte zu den schwersten Ausschreitungen seit der Demokratiebewegung 2014.

Mindestens 24 Menschen wurden nach Angaben der Hongkonger Behörden festgenommen, nachdem sie sich in der Nacht mit Beamten eine Straßenschlacht geliefert hatten. Aktivisten, die mit der Politik in der chinesischen Sonderverwaltungszone unzufrieden sind, schlugen sich auf die Seite der Straßenhändler.

Wie lokale Medien berichteten, hatte eine Gruppe von Protestierenden versucht, die Schließung von Straßenständen zu verhindern, an denen ohne Genehmigung Essen verkauft wurde. Rund 100 Randalierer waren an den Straßenschlachten im Geschäftsviertel Mongkok beteiligt. Die örtliche U-Bahn-Station wurde aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Polizisten gehen gegen Randalierer in Hongkong vor (Foto: REUTERS)

Mehrere Polizisten wurden schwer verletzt

Den Berichten zufolge wurde die Polizei mit Flaschen, Steinen und Holzteilen beworfen. Die Beamten feuerten mehrere Warnschüsse ab und setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um die wütende Menge auseinanderzubringen. Dabei wurden 48 Beamte verletzt, einige mussten im Krankenhaus behandelt werden. Bis zum Morgen hatte sich die Lage wieder beruhigt.

nem/ml (dpa, rtr, afp)