Stellungnahme der Deutschen Welle | Pressemitteilungen | DW | 20.03.2017
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Pressemitteilungen

Stellungnahme der Deutschen Welle

In ihrer Ausgabe vom 19. März 2017 wirft die türkische Zeitung „Günes“ der Deutschen Welle „Terror-Propaganda“ vor.

Anlass für diese Behauptung ist eine Facebook-Live-Übertragung der türkischen Redaktion der DW von einer Kundgebung der kurdischen Organisation Nav-Dem e.V. in Frankfurt. Diese war von den deutschen Behörden genehmigt.

„Günes“ zeigt auf der Titelseite ein Bildschirmfoto einer DW-Reporterin bei der Kundgebung und schreibt dazu: „Terror-Propaganda im Live-TV“. Weiter heißt es: „Jetzt reicht es: Deutschland, das türkische Minister an Auftritten hindert, hat den PKK-Anhängern erneut eine Kundgebung genehmigt. Und der deutsche Sender DW hat den Terror-Marsch live übertragen.“

DW-Intendant Peter Limbourg: „Das ist eine absurde Behauptung, die wieder einmal belegt, wie es um die Medien in der Türkei steht. Dieselbe Zeitung hat kürzlich ein Foto der Bundeskanzlerin gedruckt, auf dem sie als Hitler dargestellt wird. Gegen diese Instrumentalisierung der Presse in der Türkei müssen die Medien geschlossen auftreten und die Menschen in der Türkei mit objektiven Informationen versorgen.“

Die Berichterstattung auf der Facebook-Seite der türkischen Redaktion ist ein Weg, auf dem die Deutsche Welle versucht, Menschen in der Türkei Meinungsvielfalt anzubieten. 

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