Stefka aus Bulgarien | Lehrerporträts | DW | 27.10.2016
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Lehrerporträts

Stefka aus Bulgarien

Deutsch zu sprechen liegt in Stefkas Familie. Sie selbst schätzt den reichen Wortschatz und die klaren Regeln der Sprache. Gern stellt sie Anfängern zu Beginn eine Aufgabe: ein ganz besonderes Wort auszusprechen …

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Stefka aus Bulgarien

Name: Stefka

Land: Bulgarien

Geburtsjahr: 1968

Beruf: Deutschlehrerin an einem deutschsprachigen Gymnasium in Sofia

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Den reichen Wortschatz und die klaren Regeln.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
es eine Art Familientradition ist. Meine Eltern und meine Kinder sprechen Deutsch. Außerdem liebe ich die Zusammenarbeit mit jungen Menschen.

Das ist typisch deutsch für mich:
Strukturiert zu sein und detailgenau zu planen.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Ich habe zwei Lieblingsregionen, zum einen den Norden mit dem Meer, zum anderen im Osten den Harz. Als Städte gefallen mir besonders Hamburg und Wernigerode.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut.

Mein deutsches Lieblingswort:
Straßenbahnhaltestelle“. Es ist das erste Wort, mit dem ich meine Schülerinnen und Schüler konfrontiere. Denn man kann gut den Aufbau von Komposita im Deutschen üben. Außerdem klingt das Wort toll und vermittelt ein Stück Landeskunde. Straßenbahnen in Deutschland sind meist nicht nur pünktlich, sondern manchmal sogar überpünktlich.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Erzählungen von Heinrich Böll. Wer kennt nicht die „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“!

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Romane von Erich Kästner für Kinder. Die kann man eigentlich in jedem Alter lesen.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Die bestimmten Artikel und der Konjunktiv. Es gibt einen Unterschied zwischen den bestimmten Artikeln im Bulgarischen und im Deutschen. Und der Konjunktiv ist ja auch für manche deutschen Muttersprachler schwer. Deshalb habe ich Verständnis für meine Schüler!

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
Wenn meine Schülerinnen und Schüler, die absolute Anfänger waren, nach neun Monaten Deutsch sprechen und verstehen – und dann sogar in der Lage sind, einen Stollen zu backen! Denn das haben sie für ein Weihnachtsprojekt gemacht. Den Stollen backe ich noch heute!

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