Starker Euro: Gefahr für die deutsche Wirtschaft? (06.11.2013) | Podcast Wirtschaft | DW | 06.11.2013
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Podcast Wirtschaft

Starker Euro: Gefahr für die deutsche Wirtschaft? (06.11.2013)

Deutschlands Exportindustrie und der starke Euro +++ Generalstreik in Griechenland +++ Jeder zehnte Deutsche ist überschuldet +++ Chinas Rote Kapitalisten

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Wirtschaft (06.11.2013)

Die Wirtschaft in der Europäischen Union hat das Schlimmste überstanden, das hat EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn gestern verkündet. Zugleich gab es aber auch einen Seitenhieb auf die deutsche Wirtschaft: Der Exportüberschuss sei zu hoch, so Rehn. Das gefährde das Gleichgewicht in der Eurozone. Vielleicht ändert sich das schon bald - und zwar ohne ein Eingreifen der EU. Der Grund: Der Euro wird im Vergleich zum Dollar zunehmend stärker. Deutsche Produkte werden damit auf dem Weltmarkt immer teurer und für internationale Kunden unattraktiver. Wie groß ist die Gefahr für die deutsche Exportwirtschaft?

Erneut Generalstreik in Griechenland

Die Szenen kommen einem bekannt vor: Generalstreik in Griechenland; die Menschen protestieren gegen die Sparpläne, mit denen das Land aus der Krise kommen soll. In den Augen der Demonstranten gibt es gleich mehrere Schuldige: Die griechische Regierung und die die Troika aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds. Die Kontrolleure sind derzeit erneut in Athen, sie prüfen, ob sich das Land an die vereinbarten Sparvorgaben hält.

Immer mehr Deutsche sind überschuldet

Deutschland bleibt von den Folgen der Wirtschaftskrise bisher weitestgehend verschont. Allerdings heißt das nicht, dass es hierzulande allen Menschen besser geht als beispielsweise in Griechenland, Portugal oder Spanien, wo die Politik harte Sparpläne beschlossen hat. Wie ungleich das Vermögen in Deutschland verteilt ist, das zeigt der so genannte "Schuldneratlas". Heute hat die Wirtschaftsauskunftei Creditreform ihre neuen Zahlen vorgelegt. Und die sind erschreckend.

Die "Roten Kapitalisten"

Ein Jahr ist die neue chinesische Führung jetzt im Amt und der Druck auf die Politiker wächst. Das Wirtschaftswachstum gerät – für chinesische Verhältnisse – ins Stocken. Das liegt zum einen daran, dass die alten Wachstumsrezepte nicht mehr funktionieren. Zum anderen liegen die Ursachen aber auch beim Staat selbst. Der tritt in vielen Bereichen als Unternehmen auf und lässt der Privatwirtschaft kaum Luft zum Atmen.

Redakteur am Mikrofon: Jörg Brunsmann

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