Staatsakt für die Corona-Toten in Spanien | Aktuell Europa | DW | 16.07.2020
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COVID-19

Staatsakt für die Corona-Toten in Spanien

Die gesamte EU-Spitze kondoliert, und der spanische König legt weiße Rosen nieder. Es ist ein Tag der Trauer in Spanien, das zu den am stärksten betroffenen Ländern in Europa zählt. Am Ende steht das Schweigen.

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Spanien: Corona und das Versagen in den Altenheimen

Im Beisein von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident Charles Michel, EU-Parlamentspräsident David Sassoli und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Spanien von mehr als 28.400 Corona-Toten Abschied genommen.

"Dieser Akt kann den Schmerz aber nicht lindern", sagte der spanische König Felipe VI. vor etwa 400 Gästen auf dem Armería-Platz am Madrider Stadtschloss.

Spanien | Coronavirus | Gedenken an Covid-19-Opfer in Madrid

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit dem Außenbeauftragten Borrell (l.) und WHO-Chef Tedros

Von der Leyen, König Felipe, Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor, Infantin Sofia, Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez und zahlreiche andere Teilnehmer der Trauerzeremonie legten zu den Klängen von Johannes Brahms' "Geistlichem Lied" weiße Rosen an einer Votivflamme nieder.

Trauerfeier zu Ehren der Coronatoten in Madrid

Schauplatz der Zeremonie ist der Armería-Platz in Madrid

Mit dem Staatsakt wollte die Regierung nicht allein der Toten gedenken und dem Gesundheitspersonal Dank abstatten. Auch die Verdienste der Bevölkerung während der Pandemie sollten gewürdigt werden.

Trauerfeier zu Ehren der Coronatoten in Madrid

NATO-Generalsekretär Stoltenberg (l.) und EU-Ratspräsident Michel (r.) treffen ein

Ungeachtet des großen Aufgebots an Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland - darunter auch der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus - nahmen Betroffene die Hauptrolle ein. Vor König Felipe durften nur der Bruder eines in Madrid mit COVID-19 verstorbenen Journalisten und eine Krankenschwester aus Barcelona Reden halten. Am Ende der gut 40-minütigen Zeremonie stand eine Schweigeminute.

jj/se (dpa, afp)

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