Sperre für sieben Schiedsrichter wegen Korruption | Sport-News | DW | 07.08.2018
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Korruption

Sperre für sieben Schiedsrichter wegen Korruption

Ein Dokumentarfilm deckt einen großen Korruptionsskandal im Fußball in Ghana auf. Der nationale Verband ist mittlerweile aufgelöst. Die afrikanische Kontinentalvereinigung CAF greift nun durch.

Sieben Fußball-Schieds- und Linienrichter aus Ghana sind im Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal für mehrere Jahre gesperrt worden. Dies gab der afrikanische Kontinentalverband CAF am Dienstag bekannt. Er machte aber keine Angaben darüber, worin die Korruptionsvorwürfe genau bestanden. Ein ghanaischer Schiedsrichter wurde auf Lebenszeit gesperrt. Für drei Unparteiische, zwei Assistenten und eine Schiedsrichterin verhängte der Verband Sperren von jeweils zehn Jahren.

Ein Fußballfunktionär aus Ghana wurde ebenfalls für zehn Jahre gesperrt. Zudem erließ der Verband provisiorische Sperren für 14 Schiedsrichter, Assistenten und Funktionäre aus mehreren anderen afrikanischen Ländern. Diese Sanktionen bleiben nach der CAF-Mitteilung so lange in Kraft, bis der Disziplinarausschuss des Verbandes eine Entscheidung getroffen hat.

Ein im Mai veröffentlichter Dokumentarfilm hatte ein Bild von weit verbreiter Korruption im Fußball in Ghana und anderen afrikanischen Ländern gezeichnet. Der TV-Film eines berühmten ghanaischen Enthüllungsjournalisten führte unter anderem zu der Suspendierung und dem späteren Rücktritt des Ghanaers Kwesi Nyantakyi als Präsident des Fußballverbandes GFA und als Mitglied des FIFA-Councils. Aufgrund des Korruptionsskandals hatte die Regierung von Ghana zudem den nationalen Fußballverband aufgelöst.

sw (dpa)

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