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Spekulation mit Nahrungsmitteln - Ursache für Hungerkrisen?

30. Oktober 2013

Futures, Termingeschäfte, Optionen, Derivate und Indexfonds - es gibt unzählige Finanzprodukte, mit denen man auf Agrarrohstoffe wetten kann. Banken und Versicherungen haben dabei lange Zeit kräftig mitgemischt und ordentlich daran verdient. Doch das scheint sich zu ändern: viele deutsche Finanzinstitute haben sich bereits aus dem umstrittenen Geschäft mit Lebensmitteln zurückgezogen.

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Nun steigt auch die BayernLB aus. Made in Germany hat nachgefragt. Wir treffen Thomas Glauben, der Agrarökonom ist der Meinung, dass es zwischen steigenden Lebensmittelpreisen und dem Handel mit Finanzprodukten allerdings keinen Zusammenhang gibt. Wir sind auch bei der Allianz, die weiterhin auf Grundnahrungsmittelpreise wettet. Das Versicherungsunternehmen bestreitet, dass dies den Hunger schürt. Der Wirtschaftsreferent der Hilfsorganisation Oxfam Deutschland dagegen widerspricht vehement und meldet sich in der Reportage zu Wort. Carmen Meyer und Dagmar Zindel über das Pro und Contra bei der Spekulation mit Lebensmitteln.