Soler gewinnt Fernfahrt Paris-Nizza | Sport-News | DW | 11.03.2018
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Radsport

Soler gewinnt Fernfahrt Paris-Nizza

In einer spannenden letzten Etappe rund um Nizza kann sich Marc Soler überraschend den Gesamtsieg bei der Fernfahrt Paris-Nizza sichern. Das Fazit der deutschen Radrennfahrer fällt eher gemischt aus.

Mit vier Sekunden Vorsprung feiert Marc Soler seinen ersten Gesamtsieg bei einem der großen WorldTour-Rennen. Auf der hügeligen achten und letzten Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza erreichte der spanische Radprofi aus dem Team Movistar Platz drei und entriss dem bis dahin führenden Briten Simon Yates (Michelton-Scott) noch das Führungstrikot. Etappensieger wurde der Spanier David de la Cruz vor seinen Landsleuten Omar Fraile und Soler.

Soler attackiert früh

Schon früh im Rennen attackierte Soler den Briten Yates, um sein Ziel Gesamtsieg zu erreichen. Bei der anschließenden Berg- und Talfahrt konnte der Spanier seinen Kontrahenten dann abhängen und hatte bei der Zieleinfahrt im strömenden Regen rund um Nizza insgesamt 35 Sekunden Vorsprung auf Yates, der in der Etappenwertung nur den sechsten Platz erreichte. Den dritten und vierten Platz in der Gesamtwertung belegten die spanischen Izagirre-Brüder Gorka (+0:14 Sekunden) und Ion (+0:16) vom Team Bahrain-Merida.

Deutsche Fahrer enttäuschen

Die deutschen Fahrer erzielten bei der 76. Auflage der prestigeträchtigen Fernfahrt gemischte Ergebnisse: John Degenkolb, aus dem Team Trek-Segafredo, musste die Fahrt bereits frühzeitig mit Symptomen einer Bronchitis beenden. Fraglich ist, ob er bis zu seinem ersten Saisonhöhepunkt Mailand-Sanremo am kommenden Samstag wieder fit wird. Auch Simon Geschke musste die Fernfahrt nach einem Sturz mit Schlüsselbeinbruch vorzeitig beenden. Top-Sprinter Andre Greipel schaffte es immerhin, bei zwei Etappen jeweils auf Platz drei. Für etwas Überraschung sorgte der Deutsche Nils Politt aus dem Team Katusha-Alpecin, der beim fünften Teilstück der Fernfahrt seinen ersten Karrieresieg nur knapp verpasste.

mvd/asz  (sid, dpa)

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