Skistar Shiffrin schreibt erneut Geschichte | Sport-News | DW | 22.12.2018
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Ski alpin

Skistar Shiffrin schreibt erneut Geschichte

US-Skirennläuferin Mikaela Shiffrin feiert beim Slalom in Courchevel ihren 50. Weltcupsieg. Angesichts ihres noch jungen Alters dürfte kein Rekord im alpinen Skisport vor ihr sicher sein.

Mikaela Shiffrin ist einfach nicht zu stoppen. Die US-Amerikanerin gewann den Weltcupslalom in Courchevel in Frankreich. Es war nicht nur ihr fünfter Sieg in Serie, sondern gleichzeitig auch ihr 50. Weltcuperfolg - und das mit nur 23 Jahren. Damit zog Shiffrin mit Italiens Skilegende Alberto Tomba gleich. Jünger als sie war kein anderer Skistar, als er diese Marke knackte.

35. Weltcupsieg im Slalom

Zum Vergleich: Lindsey Vonn, die derzeit bei 82 Weltcupsiegen steht und in diesem Winter noch den Rekord von Ingemar Stenmark mit 86 Erfolgen überbieten will, brauchte für ihre ersten 50 Weltcupsiege mehr als sieben Jahre - und war bei Nummer 50 bereits 27 Jahre alt. Der Erfolg in Courchevel war Shiffrins 35. Weltcup-Sieg im Slalom, damit stellte sie den Rekord der Österreicherin Marlies Schild ein.

In jedem zweiten Rennen auf dem Podest

Bleibt der US-Star gesund und lange genug aktiv, hat sie gute Chancen, alle bestehenden Rekorde im alpinen Skisport zu brechen. Schon jetzt hat Shiffrin zweimal Gold bei Olympia  und drei WM-Titel gewonnen. Bei 49,29 Prozent ihrer Rennen landete sie mindestens auf dem Podest. In den vergangenen beiden Wintern sicherte sich Shiffrin den Gesamtweltcup. In der aktuellen Saison hat sie schon wieder 889 Punkte gesammelt, 551 mehr als die Slowakin Petra Vlhova, die beim Slalom von Courchevel den zweiten Platz belegte. Dritte wurde Olympiasiegerin Frida Hansdotter aus Schweden.

sn/jk (sid, dpa)

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