Skifahrer stecken in französischen Alpen stundenlang in Gondeln fest | Aktuell Europa | DW | 24.12.2017
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Hilfe für Skifahrer in Grenoble

Skifahrer stecken in französischen Alpen stundenlang in Gondeln fest

Weihnachtsurlauber in Angst: Eine Seilbahn in den französischen Bergen bleibt aus bisher ungeklärter Ursache stehen. Hubschrauber bringen rasche Hilfe.

Rund 150 Menschen haben in Kabinen einer Seilbahn in den französischen Alpen in der Nähe von Grenoble festgesessen. Retter brachten die Skifahrer innerhalb von rund zweieinhalb Stunden in Sicherheit, wie die Unterpräfektin von Grenoble, Violaine Demaret, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Blauer Himmel erleichtert die Rettung

Bei dem Zwischenfall im Skiort Chamrousse habe es keine Verletzten gegeben. "Der Himmel war blau - die Wetterbedingungen waren optimal", so Demaret. Die Rettungskräfte wurden mit zwei Hubschraubern auf die Dächer der Gondeln geflogen.

Sie kletterten vom Dach aus in die Kabinen hinein und halfen dann den Skifahrern und Snowboardern dabei, sich abzuseilen. Verletzt wurde bei der nervenaufreibenden Aktion niemand. Alle Skifahrer seien bis Heiligabend wieder zu Hause, hieß es vom örtlichen Touristikbüro. Das Skigebiet Chamrousse liegt rund 30 Kilometer südöstlich von Grenoble.

Hoch bis auf 2200 Meter

Die Seilbahn überwindet laut Medienberichten einen Höhenunterschied von rund 600 Metern und erreicht auf der letzten Station eine Höhe von mehr als 2200 Metern. Über die Weihnachtstage sind viele Urlauber in den französischen Skigebieten unterwegs, die Wintersportbedingungen gelten als gut. Warum die Gondeln plötzlich stehen blieben, ist bislang nicht geklärt.

haz/jm (dpa, afp)