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Serbiens Vizepremier weist Beschuldigungen zurück

24. Juni 2003

– Keinen Anführer des "Zemun-Clans" im Belgrader Gefängnis besucht

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Belgrad, 23.6.2003, BETA, serb.

Der serbische Vizepremier Cedomir Jovanovic hat auf der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit und des Ausschusses für das Rechtswesen und die Verwaltung alle Beschuldigungen zurückgewiesen, er habe im Belgrader Zentralgefängnis einen der Anführer des "Zemun-Clans", Dusan Spasojevic, besucht. Er führte an, er habe nur indirekt Kontakt zu Spasojevic gehabt, das heißt, er habe über seinen Rechtsanwalt Botschaften erhalten, die an Vojislav Kostunica, Zoran Djindjic und Dusan Mihajlovic gerichtet waren.

Jovanovic sagte, er sei am 5. Oktober 2001 zum ersten Mal auf Einladung von Nenad Skara, dem persönlichen Leibwächter von Milorad Lukovic, in der Schillerstraße gewesen. Er habe aber bei der Gelegenheit Spasojevic nicht gesehen, sondern nur Lukovic, und er habe mit Spasojevic im November 2001 in der Zeit des Aufstandes der Einheit für Sondereinsätze gesprochen.

"Lukovic wollte Informationen überprüfen, die er vom militärischen Geheimdienst erhalten habe, denen zufolge die Regierung mit dem Haager Tribunal über seine Festnahme und spätere Auslieferung verhandele", sagte Jovanovic. (...)

Er wiederholte, er habe zu Dusan Spasojevic keinen persönlichen Kontakt gehabt und er habe nur Slobodan Milosevic vor seiner Auslieferung an das Haager Tribunal besucht. (...) (fp)