Samara aus Kirgisistan | Lehrerporträts | DW | 29.08.2017
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Lehrerporträts

Samara aus Kirgisistan

Beeindruckt ist Samara von der Fahrradstadt Münster, aber auch davon, dass Deutsche ständig nur Termine haben. Verliebt war und ist sie in Goethes Gedichte: Eines geht ihr seit Studentenzeiten nicht mehr aus dem Kopf.

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Samara aus Kirgisistan

Name: Samara

Land: Kirgisistan

Geburtsjahr: 1979

Beruf: Deutschlehrerin an einem Gymnasium in Bischkek

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Konjunktivsätze, besonders wenn sie mit: „Es wäre schön, wenn …“ beginnen.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich die Sprache gern unterrichte, aber auch, weil ich hoffe, dass sie meinen Schülerinnen und Schülern später dabei hilft, im Leben weiterzukommen.

Das ist typisch deutsch für mich:
Neben den typischen Eigenschaften wie Pünktlichkeit und Ordnung: Termine, Termine, Termine!

Meine Lieblingsstadt in Deutschland:
Münster. So viele Fahrräder auf einen Fleck habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen!

Mein deutsches Lieblingsessen:
Bratwurst, aber auch Süßes aller Art, besonders natürlich die verschiedenen Kuchen.

Mein deutsches Lieblingswort:
perfekt“. Es macht jede und jeden – auch mich – glücklich. Denn man gibt und bekommt das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Alle Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe. Das Liebesgedicht „Gefunden“, das ich im Studium auswendig gelernt habe, kann ich noch heute rezitieren.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Wir haben uns in der Klasse sehr viel mit diesem Jugendroman beschäftigt und mit einem Projekt darüber sogar einen Wettbewerb gewonnen.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Die Grammatik, vor allem die Präpositionen sowie die Kasus.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Dass ich Gelegenheit hatte, an dem einjährigenWeiterbildungsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes für ausländische Deutschlehrkräfte im Jahr 2017 teilzunehmen. Davon haben nach meiner Rückkehr auch meine Schülerinnen und Schüler profitiert.

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