Süd- und Nordkorea räumen Landminen an der Grenze | Aktuell Asien | DW | 01.10.2018
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Entspannungspolitik

Süd- und Nordkorea räumen Landminen an der Grenze

Nord- und Südkorea beseitigen Landminen aus der Pufferzone zwischen beiden Staaten. Der Schritt war beim Treffen von Südkoreas Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im September vereinbart worden.

Räumung von Landminen an der Süd- und Nordkorea Grenze (picture-alliance/dpa/L. Byung-Shick)

Minensuche auf südkoreanischer Seite (Archivbild)

Beide Seiten hatten sich darauf verständigt, in den kommenden 20 Tagen sämtliche Minen in der sogenannten Gemeinsamen Sicherheitszone im Grenzort Panmunjom zu beseitigen, wie das Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte. Ein Ministeriumssprecher sagte, seines Wissens habe auch der Norden auf seiner Seite mit der Räumung begonnen, obwohl dies von Pjöngjang bislang noch nicht bestätigt wurde.

Räumung von Landminen an der Süd- und Nordkorea Grenze (picture-alliance/dpa/K. Do-Hoon)

An der innerkoreanischen Grenze stehen sich die Wachposten Nordkoreas (rechts oben) und Südkoreas (links unten) direkt gegenüber

Panmunjom ist der einzige Ort entlang der 250 Kilometer langen Grenze zwischen Nord- und Südkorea, an dem sich Soldaten beider Länder gegenüberstehen. In dem Ort finden häufig Gespräche zwischen den beiden Staaten statt, die sich seit dem Koreakrieg (1950-53) noch immer offiziell in Kriegszustand befinden. Laut Experten soll rund eine Million Landminen entlang der Grenze vergraben sein.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In waren sich bei ihrem Gipfeltreffen im September einig, Maßnahmen zu ergreifen, die eine militärischen Entspannung ermöglichen. Dazu zählen auch der Abbau von Wachposten bis zum Jahresende und die Beendigung von Militärübungen an der Grenze ab dem 1. November.

uh/se (dpa, afp, rtr)

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Korea: Wachsende Hoffnung in einem geteilten Land (17.06.2018)

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